Sitzladefaktor verbessert
Lufthansa legt bei Passagieren und Fracht zu

Die Deutsche Lufthansa hat den seit Jahresbeginn anhaltenden Aufwärtstrend bei den Verkehrszahlen im Oktober fortgesetzt. Sowohl im Passagier- als auch im Frachtgeschäft verzeichnete das Unternehmen Zuwächse im zweistelligen Prozentbereich.

HB FRANKFURT. Im vergangenen Monat seien mit 4,764 Mill. Passagieren 13,2 % mehr als ein Jahr zuvor befördert worden, teilte die drittgrößte europäische Fluggesellschaft am Dienstag in Frankfurt mit. Die Auslastung (Sitzladefaktor) sei im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 %punkt auf 76,2 % gestiegen. Die für den Umsatz wichtige Zahl der verkauften Sitzkilometer kletterte um 14,8 % auf 9,66 Milliarden.

Die Konkurrenten, Europas größte Fluggesellschaft Air France-KLM und British Airways, hatten im Oktober einen schwächeren Zuwachs im Passagiergeschäft von 6,4 % beziehungsweise 1,8 %. Air France-KLM verfügte allerdings mit 79,5 % über eine höhere Auslastung als Lufthansa. British Airways liegt mit 74,2 % dagegen schwächer.

Von Januar bis Oktober weist Lufthansa einen Passagierzuwachs von 12,7 % auf mittlerweile 43,4 Mill. aus. Die Zahl der verkauften Sitzkilometer stieg noch stärker um 16 % auf 88,7 Milliarden, was vor allem auf das gute Geschäft im Langstreckenbereich zurückzuführen ist. Die Gesamtauslastung stieg bei einer Kapazitätsausweitung von 15 % um 1,1 %punkte auf 74,5 %.

Zuwächse verzeichnete das Lufthansa-Geschäft in allen Regionen. In Heimatmarkt Europa mit 3,7 Mill. Passagieren (plus 13,3 %) im Oktober ging die Auslastung allerdings leicht um 0,6 %punkte auf 67,1 % zurück. Im besonders stark wachsenden Markt Asien mit einem Passagierzuwachs um 25 % auf 334 000 fiel die Auslastung ebenfalls leicht um 0,4 Punkte auf allerdings überdurchschnittlich gute 83,2 %.

Das Frachtaufkommen, ein Frühindikator für die künftige Konjunktur, stieg im Oktober bei der Konzerntochter Lufthansa Cargo um 13,9 % auf 164 000 Tonnen.

Die Lufthansa-Aktie lag am frühen Nachmittag 1,3 % im Minus bei 10,45 €. Am Donnerstag werden die Bilanzzahlen für das dritte Quartal erwartet. Analysten rechnen mit einer weiteren Umsatz- und Ergebnisverbesserung.

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