„Skandalöse Ramschangebote“
Tourismusverband hackt auf Billigfliegern rum

Die deutsche Tourismuswirtschaft liegt mit den Billigfliegern im Clinch. Die jüngsten Preisaktionen seien „skandalöse Ramschangebote“, poltert der Verband.

HB DUBAI. „Man könnte meinen, diese Firmen hätten sich zum kollektiven Suizid verabredet“, sagte der Präsident des Deutschen Reisebüro und Reiseveranstalter Verbandes (DRV), Klaus Laepple, am Freitag in Dubai. „Wenn eine Airline 300 000 Tickets verschenkt, andere einen Cent pro Flug verlangt, dann ist das eine nicht zu übertreffende Torheit“, sagte er auf der Jahrestagung des Verbandes. „So zerstört man die Preisempfindung der Kunden.“

In diesem Jahr hatten mehrere Fluggesellschaften verbilligte Tickets über Discounter vertrieben und damit den traditionellen Vertrieb über Reisebüros umgangen.

Vor rund 1100 Vertretern der deutschen Reisebranche forderte Laepple Veranstalter und Reisebüros auf, den Mehrwert der Veranstalterreise im Vergleich zur Individualreise in den Vordergrund zu stellen. „Wir sind nicht Betten- und Flugsitz-Vermarkter, sondern Kümmerer, die für die Reisenden da sind, ihnen ein Land zeigen, sie umsorgen und ihnen zur Seite stehen, wenn sie Hilfe brauchen“, sagte Laepple.

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