Skepsis gegenüber Langzeitarbeitslosen
Bauern wollen ausländische Erntehelfer

Trotz einer steigenden Zahl deutscher Bewerber fordert der Bauernverband volle Freizügigkeit für Erntehelfer aus den EU-Beitrittsländern.

HB OSNABRÜCK. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe) sagte Bauernpräsident Gerd Sonnleitner, es werde nicht gelingen, die vorgesehenen 30 000 Langzeitarbeitslosen als Erntehelfer zu gewinnen. Die Bauern benötigten zuverlässige Erntehelfer, die „den körperlichen Anforderungen über die gesamte Ernte gewachsen sind und auch durchhalten“.

Zwar melden sich laut Sonnleitner derzeit vor allem in den neuen Ländern mehr Interessenten als in den Vorjahren. In der Haupterntezeit droht nach Ansicht des Bauernpräsidenten aber dennoch Personalmangel, weil die Bauern weniger ausländische Erntehelfer einstellen dürfen und stattdessen deutsche Arbeitslose einplanen müssten, „die dann aber nicht rechtzeitig in ausreichender Zahl die Arbeit aufnehmen“.

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