Sonderbelastungen
Gewinnrückgang bei Marriott

Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2004/05 hat der weltgrößte Hotelkonzern Marriott einen leichten Gewinnrückgang verbucht.

HB WASHINGTON. Der Gewinn fiel auf 138 (Vorjahr: 160) Mill. Dollar oder 59 (67) Cent je Aktie, teilte Marriott am Donnerstag mit. Das Unternehmen stattet 2400 Hotels mit 628 000 neuen Betten aus, renoviert 331 seiner Häuser und übernimmt mehrere zusätzliche. Das amerikanische und ausländische Geschäft entwickelte sich unterdessen dank besserer Belegung und höherer Zimmerpreise sehr gut.

Marriott mit Sitz in Washington verbuchte in dem am 17. Juni beendeten Dreimonatsabschnitt einen Umsatz von 2,7 Mrd. Dollar (2,2 Mrd Euro) gegenüber 2,4 Mrd. Dollar im entsprechenden Abschnitt des Vorjahres.

Der Halbjahresumsatz wurde mit 5,2 (4,7) Mrd. Dollar angegeben. Marriott verdiente 283 (274) Mill. Dollar oder 1,19 (1,14) Dollar je Aktie. Konzernchef J.W. Marriott verwies auf die starke US-Reisenachfrage, die die Belegungsraten und Zimmerpreise in den meisten Märkten wie New York, San Francisco, Seattle und New Orleans höher getrieben hätten.

Das internationale Geschäft mit Touristen- und Geschäftsreisenden habe sich ebenfalls verbessert. Marriott habe außerhalb der USA 60 Hotels in mehr als 30 Ländern in der Entwicklung. Weltweit seien insgesamt 370 Hotels mit 60 000 Betten im Bau. Marriott erwartet für das dritte Quartal einen Gewinn von 61 bis 65 Cent je Aktie und will im Gesamtjahr 2,68 (2,78) Dollar je Aktie verdienen.

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