Sonderfaktoren belasten
Mastercard schließt Quartal mit Verlust ab

Eigentlich hätte das Kreditkarten-Unternehmen Mastercard für das zweite Quartal einen Gewinn ausgewiesen. Doch wegen eines Streits mit dem Konkurrenten American Express kam alles anders.

HB NEW YORK. Wegen dieser Sonderbelastungen hat Mastercard einen Verlust verzeichnet. Für das zweite Quartal gab der US-Konzern am Donnerstag vor Börseneröffnung einen Verlust von 747 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 252 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum bekannt.

Darin war eine Sonderbelastung in Höhe von einer Milliarde Dollar im Zusammenhang mit einer Einigung mit American Express enthalten. Ohne diese Faktoren hätte Mastercard einen Gewinn von 276 Millionen Dollar vorgelegt.

Mastercard hatte sich vor kurzem mit Amex nach einem jahrelangen Kartellstreit auf eine Vergleichssumme von bis zu 1,8 Mrd. Dollar geeinigt. Amex hatte Mastercard und weiteren Konkurrenten vorgeworfen, das Unternehmen auf dem US-Markt illegal blockiert zu haben.

Der Quartalsumsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel auf 1,2 Milliarden Dollar. Das weltweite Volumen aller über Mastercard-Karten abgewickelten Zahlungen nahm um 14 Prozent auf 493 Milliarden Dollar zu. Mit seinen bereinigten Zahlen übertraf Mastercard die Erwartungen der Analysten.

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