Sorgenkind Spar
Edeka will hoch hinaus

Die Einzelhandelsgruppe Edeka plant, Umsatz und Gewinn in den nächsten Jahren deutlich zu steigern.

HB HAMBURG. Bis 2008 soll der operative Gewinn, der 2005 bei 480 Millionen Euro lag, auf 630 bis 650 Millionen Euro steigen, sagte Edeka-Chef Alfons Frenk in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Wirtschaftswoche. „Wenn es 700 Millionen Euro werden, haben wir auch nichts dagegen“, betonte er.

Im Wettbewerbsvergleich dürfte Edeka nach den Worten von Frenk damit zu den ertragstärksten Unternehmen der Branche gehören. Die Erlöse der größten deutschen Lebensmittelgruppe (Umsatz 2005: 38 Milliarden Euro) sollen dabei um 15 bis 20 Prozent wachsen.

Der Edeka-Chef verspreche sich vor allen von dem im vergangenen Jahr übernommenen Discounter Netto Wachstumseffekte. Edeka hat laut Wirtschaftswoche Netto für den „Schnäppchenpreis“ von 450 Millionen Euro erworben. Der Jahresüberschuss der Discountkette betrage 100 Millionen Euro.

Zu den Sorgenkindern zähle Spar, die Edeka 2005 der französischen Intermarché abgekauft hatte. Nach bisher unveröffentlichten Zahlen sei 2005 im Spar-Konzern ein Nettoverlust von 107,9 Millionen Euro angefallen, so das Düsseldorfer Magazin. Bis Ostern 2007 sollen bundesweit alle Spar- in Edeka-Läden umgewandelt sein.

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