Sozialplan aufgestellt
Spar entlässt 1000 Mitarbeiter

Der Lebensmittelhändler Spar forciert seine Sanierung mit dem Abbau von 1 000 Arbeitsplätzen im Großhandel.

HB HAMBURG. Das dem Aufsichtsrat vorgestellte Konzept sehe eine tief greifende Restrukturierung des Großhandels vor, teilte die Spar Handels-AG am Donnerstag in Schenefeld bei Hamburg mit. Der Bereich hat noch 3 600 Mitarbeiter. Es gebe einen Sozialplan, sagte eine Spar-Sprecherin. In welchem Umfang an welchen Standorten die Mitarbeiter betroffen sind, wollte das Unternehmen nicht genauer erläutern. Der Betriebsrat trage das Konzept mit.

Die Maßnahmen seien „für zahlreiche Mitarbeiter und ihre Familien schmerzlich, jedoch ohne Alternative“, sagte Vorstandschef Schelo. Nur so könnten der Bestand des Unternehmens und damit eine große Zahl von Arbeitsplätzen dauerhaft gesichert werden.

Die Prozesse im Großhandel sollen rationeller werden. Dazu werden die Waren künftig von sechs Großhandelslagern aus verteilt, das in Langenweddingen (Sachsen-Anhalt) werde Ende Januar 2005 geschlossen, Flensburg und Rostock umstrukturiert. Neben der Logistik wird vom Stellenabbau auch die Unternehmenszentrale in Schenefeld (Kreis Pinneberg) betroffen sein, die sich künftig auf die Steuerung des Großhandels konzentriert.

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