Spätestens 2005 wieder schwarze Zahlen erwartet
LTU kommt aus der Krise

Der Ferienflieger LTU hat sich von seiner existenzbedrohenden Krise besser erholt als erwartet. Aufgrund der verbesserten Geschäftsentwicklung rechnet LTU in diesem Jahr mit einem Umsatzanstieg und einer Ergebnisverbesserung. Spätestens 2005 wollen die Düsseldorfer wieder Gewinne ausweisen.

HB DÜSSELDORF. „Wir erwarten ein Umsatzplus von 4,3 % auf 835 Mill. € und eine Steigerung der Passagierzahlen um 2,7 %“, sagte LTU-Geschäftsführer Jürgen Marbach am Donnerstag mit Blick auf das laufende Jahr.

Die Prognose für einen Nettogewinn 2005 basiere auf der gestiegenen Auslastung der Maschinen im vergangenen Jahr und einem kräftigen Zuwachs beim Passagieraufkommen in der abgelaufenen Wintersaison. In der traditionell buchungsschwächeren Zeit von November bis April sei die Zahl der Fluggäste zuletzt um 9,3 % gestiegen.

Der positive Trend habe sich beim derzeit viertgrößten deutschen Ferienflieger auch im ersten Quartal 2004 fortgesetzt, hieß es. Der Umsatz stieg in den ersten drei Monaten 2004 um 17,6 % im Vergleich zum Vorjahr.

LTU, an der der Handels- und Reisekonzern Rewe rund 40 % der Anteile hält, war im Herbst 2001 wegen der Insolvenz der Swiss Air in eine bedrohliche Schieflage geraten. Ein Bankkredit und eine Landesbürgschaft hatten die Fluglinie aber vor dem Aus gerettet.

Die Pilotenvereinigung Cockpit drängt derzeit darauf, die wegen der damals drohenden Insolvenz beschlossenen Gehaltskürzungen von zehn Prozent zurück zu nehmen. LTU hingegen will Kürzung erst in drei Jahren aufheben. Die Tarifpartner wollen den Streit jetzt in einem Schlichtungsverfahren beilegen.

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