Spanische Chartergesellschaft in Finanzproblemen
Futura reduziert die Flotte und streicht Stellen

Finanzielle Schwierigkeiten zwingen die angeschlagene spanische Charterfluggesellschaft Futura, ihre Flotte und die Zahl der Mitarbeiter um etwa die Hälfte reduzieren.

HB PALMA DE MALLORCA. Unternehmenschef Román Pané kündigte am Montag in Palma de Mallorca an, 600 der 1 200 Mitarbeiter zu entlassen. Futura hatte am Montag den Flugverkehr vorübergehend ausgesetzt. Die Airline meldete Rundfunkberichten zufolge Insolvenz an und kündigte an, den Flugverkehr am Dienstag wieder aufzunehmen.

Futura Airlines gilt als die größte unabhängige Charterfluggesellschaft in Europa. Die Ursache der finanziellen Probleme sei der Anstieg der Treibstoffkosten, sagte Pané. Ohne einen drastischen Abbau von Arbeitsplätzen sei das Unternehmen nicht überlebensfähig. Futura wolle künftig nur noch mit zwölf oder 13 seiner zuletzt 22 Flugzeuge fliegen.

Vor kurzem hatte das Unternehmen nach eigenen Angaben noch 38 Maschinen des Typs Boeing 737 im Einsatz gehabt. Die Gesellschaft mit Sitz in Palma transportierte im vergangenen Jahr 3,7 Mill. Passagiere. Futura war 1989 unter Beteiligung der irischen Gesellschaft Aer Lingus gegründet worden. Das Unternehmen erzielte in den vergangenen Jahren hohe Wachstumsraten.

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