Sparkurs
Starbucks kocht auf Sparflamme

Die weltgrößte Kaffeehauskette Starbucks treibt ihren Sparkurs weiter kräftig voran und baut auch die Führungsspitze um. Nach der Ankündigung, sich von 600 unrentable Filialen und knapp 1 000 Mitarbeitern zu trennen, trifft es mit Jim Alling nun den Chef des internationalen Geschäfts.

HB SEATTLE. Bislang seien rund 1 000 Stellen gestrichen worden, gab der Konzern am Dienstag in einem Schreiben an die Mitarbeiter bekannt. Der Chef des internationalen Geschäfts, Jim Alling, verlasse Starbucks zudem. Nachfolger sei der zuletzt für das operative Tagesgeschäft zuständige Topmanager Martin Coles. Seine bisherige Position eines Chief Operating Officers (COO) falle weg.

Starbucks war angesichts sinkender Gewinne massiv auf die Bremse getreten und will 600 schlecht laufenden US-Filialen schließen. Rund 12 000 Beschäftigte - sieben Prozent der Belegschaft - fürchten um ihren Job, einige sollen aber in anderen Läden weiter arbeiten können. Jüngste Entscheidung vom Dienstag: In Australien werden 61 von 84 Standorte geschlossen. Weltweit betreibt der Konzern rund 16 000 Filialen, davon 11 000 in den USA und rund 120 in Deutschland. Starbucks legt an diesem Mittwochabend nach US-Börsenschluss seine Zahlen für das abgelaufene Quartal vor.

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