Sparpreis für 19 Euro: Deutsche Bahn verkauft wieder Billig-Tickets

Sparpreis für 19 Euro
Deutsche Bahn verkauft wieder Billig-Tickets

Mit ICE und IC für 19 Euro fahren – das ist ab dem 11. Februar wieder möglich. Die Deutsche Bahn legt ihre Sparpreis-Angebote neu auf. Gleichzeitig lassen sich Fahrkarten künftig weiter im Voraus kaufen.

BerlinDie Deutsche Bahn (DB) verkauft ab Donnerstag wieder Sparpreis-Tickets zum Preis von 19 Euro. Das Angebot gelte für eine einfache Fahrt mit dem ICE und dem IC/EC in der zweiten Klasse, teilte die Bahn am Montag mit. Reisezeitraum ist vom 11. Februar bis zum 19. Juni.

Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Tickets, und es besteht Zugbindung. Für Regionalzüge oder S-Bahnen im Vor- oder Nachlauf gelten die Aktionstickets nicht. Wer die Fahrkarten im DB Reisezentrum, in einem DB Reisebüro oder per Telefon kauft, kann bis 19. September für den Preis von 19,00 Euro von Fernbahnhof zu Fernbahnhof fahren.

„Der 19-Euro-Sparpreis ist unser erfolgreichstes Angebot im Fernverkehr“, erklärte die Vorstandsvorsitzende DB Fernverkehr, Birgit Bohle. Im vergangenen Jahr seien rund 4,5 Millionen Kunden mit dem günstigen Angebot unterwegs gewesen. Rund 45 Prozent der Käufer waren demnach unter 30 Jahre alt.

Ebenfalls ab dem 11. Februar können Reisende Fahrscheine sechs Monate im Voraus kaufen. Bislang war das maximal drei Monate vor dem Reisetermin möglich. Die längere Frist hätten sich viele Kunden gewünscht, teilte die Bahn mit. Vor allem Familien wollten ihre Sommerurlaubsreise möglichst früh buchen. Das Angebot gilt bis auf Weiteres.

Die Bahn versteht es als Testlauf. Eine Buchung länger als drei Monate im Voraus ist aber zunächst nur in den Reisezentren, den DB-Reisebüros und telefonisch möglich. Falls das neue Angebot gut ankommt, soll die Frist nach Auskunft der Bahn auch beim Ticketkauf im Internet verlängert werden.

Die Deutsche Bahn steckt derzeit in der Krise. Ihr setzt die Konkurrenz von Fernbussen und Billigfliegern zu. Zudem macht der billige Ölpreis das Autofahren attraktiv.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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