Sparprogramm
LTU-Piloten fürchten um ihre Jobs

Bei den Piloten der Düsseldorfer Ferienfluggesellschaft LTU, die seit letztem Jahr zum Konzern von Air Berlin gehört, wächst die Furcht, dass die Tochter beim Sparprogramm der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft übermäßig bluten muss.

DÜSSELDORF. In Pilotenkreisen kursieren Gerüchte, die Flotte von derzeit 28 LTU-Flugzeugen solle auf 22 reduziert werden. Auf einen entsprechenden Bericht des Magazins „Wirtschaftswoche“ hatte ein Air-Berlin-Sprecher mit Begriffen wie „Mutmaßungen“ und „willkürliche Zahl“ reagiert.

Aufgrund der Befürchtungen der LTU-Piloten hatte die Gewerkschaft VC Cockpit von Hunold Auskunft verlangt. Laut Wirtschaftswoche ließ dieser erklären, es handele sich um „ungelegte Eier“. Die Planung für den Winterflugplan ab dem 1. November seien noch nicht abgeschlossen.

Die Pilotengewerkschaft bestätigte, dass es zurzeit Gespräche mit der Führung von Air Berlin gebe. Deshalb wollte sie sich zu einem möglichen Konflikt nicht äußern. Die Fluggesellschaft hatte im Juni angekündigt, dass sie ihre Flotte wegen der Kerosinkosten von 132 auf 120 Flugzeuge reduzieren wolle.

Für jeden stillgelegten LTU-Flieger sollten fünf Jets von Air Berlin ausgemustert werden, wurde seinerzeit mit der Gewerkschaft vereinbart. In Branchenkreisen heißt es, dass es nicht unbedingt die Langstreckenjets als erste treffe: Denkbar sei, diese auch auf Mittelstrecken etwa zu den Kanaren einzusetzen und statt dessen kleineres Fluggerät einzusparen.

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