Specher: „Spekulation“
Bund könnte Fraport-Aktien verkaufen

Der Bund könnte sich einem Zeitungsbericht zufolge von Anteilen am Frankfurter Flughafen trennen. Berlin denke über eine Umtauschanleihe auf Aktien der Fraport AG nach, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ („FAZ“) am Samstag unter Berufung auf Regierungskreise.

HB/dpa FRANKFURT/BERLIN. Der Erlös solle zur Finanzierung der Steuerreform beitragen. Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums bezeichnete den Bericht als „Spekulation“.

Das Aktienpaket des Bundes hat der Zeitung zufolge einen Wert von rund 350 Millionen Euro. Die Aktie des größten europäischen Flughafens verlor nach Bekanntwerden des Berichts im elektronischen Handel rund drei Prozent auf 20,50 Euro.

Derzeit hält der Bund 18,4 Prozent der Aktien. Weitere große Anteilseigner sind das Land Hessen mit 32,1 Prozent und die Stadt Frankfurt mit 20,5 Prozent. 29 Prozent liegen im Streubesitz bei privaten und institutionellen Anlegern. Die Aktien waren im Juni 2001 zu einem Preis von 35,00 Euro auf den Markt gebracht worden.

Fraport erzielte im Geschäftsjahr 2002 einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro. Durch Abschreibungen auf ein Projekt in Manila ergab sich unter dem Strich ein Verlust von 120,8 Millionen Euro. Ohne die Sonderbelastung wäre ein Konzern-Jahresüberschuss von 106,7 Millionen Euro erwirtschaftet worden.

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