Spezialisten profitieren: Rekordgeschäft für die Berater

Spezialisten profitieren
Rekordgeschäft für die Berater

Das Geschäft der deutschen Unternehmensberater brummt wieder. Nach der Stagnation zwischen 2002 und 2004 hat die Branche im vorigen Jahr den höchsten Umsatz seit Bestehen erzielt. Für 2006 erwartet sie einen weiteren Zuwachs.

bef DÜSSELDORF. Der Umsatz stieg um 7,3 Prozent auf 13,2 Mrd. Euro, teilte der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) mit. Auch in diesem Jahr erwarten die Anbieter kräftigen Zuwachs: Sie rechnen im Schnitt mit acht Prozent mehr Umsatz, ergab eine BDU-Befragung von 1 100 Beratungshäusern.

„Die Wirtschaft setzt wieder auf Wachstumsprojekte“, resümierte BDU-Präsident Rémi Redley. Der Zuwachs sei in fast allen Marktsegmenten spürbar, doch verzeichne vor allem die Strategieberatung starke Nachfrage, sagte Redley. Diesen Trend bestätigt Dieter Heuskel, Deutschland-Chef der Boston Consulting Group (BCG): „Wir sind voll ausgelastet.“ BCG hat den Deutschland-Umsatz im vorigen Jahr um acht Prozent auf 265 Mill. Euro gesteigert. Auf Strategieberatung entfällt mittlerweile ein Drittel des Beratermarktes, rückläufig ist laut BDU allerdings das Sanierungsmanagement. Neue Geschäfte erhoffen sich die Berater vor allem von Fusionen und Übernahmen, von Börsengängen und dem Engagement durch Private-Equity-Firmen.

Den kräftigsten Umsatzzuwachs erzielten 2005 spezialisierte Beratungen. So legte etwa der auf Preis-Strategien fokussierte Anbieter Simon, Kucher & Partners um 13 Prozent auf 52,7 Mill. Euro zu. Ein Grund für diesen Trend: Unternehmen vergeben weniger Großprojekte an nur eine Beratung, sondern schalten verstärkt Spezialisten ein.

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