Spielzeugindustrie
Hasbro bietet für Mattel

Gelegenheit macht Übernahme: Angeblich will Spielzeughersteller Hasbro den Konkurrenten Mattel kaufen. Dessen Aktie war seit Jahresbeginn um fast 50 Prozent gefallen. Das Insolvenzverfahren von Toys'R'Us verschärft die Situation.
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San FranciscoIn der amerikanischen Spielzeugbranche bahnt sich einem Medienbericht zufolge eine milliardenschwere Fusion an. Der Hersteller von "Star Wars"-Figuren, Hasbro, sei am Konkurrenten Mattel interessiert, berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Hasbros Marktbewertung lag am Börsenschluss Freittag in New York bei rund elf Milliarden Dollar, Barbie-Hersteller Mattel kommt auf gut fünf Milliarden Dollar, die Aktie zog nachbörslich um bis zu 20 Prozent an.

Mattel, mit seiner Zentrale im kalifornischen Sl Segundo, hatte die Märkte vor kurzem mit einem pessimistischen Ausblick und der Streichung der Dividende enttäuscht. Die Aktien von Mattel waren von Jahresbeginn bis Freitag bereits um rund 47 Prozent gefallen.

Hasbro aus Rhode Island wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Bei Mattel war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Die Insolvenz der US-Spielzeugkette Toys'R'Us macht der gesamten Branche zu schaffen. Sie bestreitet einen Gutteil des Jahresumsatzes im Weihnachtsgeschäft. Es bestehe aber weiterhin die Möglichkeit, dass es zu keinem Deal oder selbst einem öffentlichen Angebot kommen werde, so das WSJ.

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
Handelsblatt / Korrespondent

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