Spirituosen
Berentzen mit Kater

Der Umbau beim Spirituosenhersteller Berentzen geht weiter - und das Jahr endet wohl mit einem mehr als deutlichen Verlust. Jetzt bleibt dem mit Apfelkorn bekannt gewordenen Unternehmen nur noch die Hoffnung aufs nächste Jahr.

HB HANNOVER. Der Spirituosenhersteller Berentzen rechnet im laufenden Jahr mit einem Verlust von mehr als 20 Mio. Euro. Grund seien die 15 Mio. Euro schweren Belastungen durch den Umbau des Unternehmens, teilte Berentzen mit. 2009 wolle das für Apfelkorn und Puschkin-Wodka bekannte Unternehmen nach fünf ergebnisschwachen Jahren "in den Bereich der Gewinnschwelle" zurückkehren. Die volle Wirkung werde das Kostensenkungsprogramm bei dem im Sommer vom Finanzinvestor Aurelius übernommenen Unternehmen aber erst 2010 entfalten.

Berentzen hat 60 Außendienstmitarbeiter in eine externe Firma ausgegliedert und 30 Stellen gestrichen. Derzeit laufen Gespräche mit der Belegschaft zu Straffungen in Produktion und Verwaltung. Wie viele der rund 700 Mitarbeiter noch gehen müssen, teilte Berentzen nicht mit.

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