Spirituosen-Geschäft
Chinesen lagern weniger, Pernod Ricard trotzdem robust

Das China-Geschäft von Pernod Ricard ist eingebrochen – mit Umsatzeinbußen von neun Prozent. Doch insgesamt zeigt sich der französische Spirituosen-Hersteller robust. Denn die Nachfrage in den USA und Europa steigt.

ParisTrotz deutlicher Umsatzeinbußen in China hat der Spirituosen-Hersteller Pernod Ricard seine Erlöse angekurbelt. Dank der steigenden Nachfrage in den USA und Europa sei der Umsatz auf vergleichbarer Basis um drei Prozent auf rund 2,2 Milliarden Euro gestiegen, teilte die Nummer zwei hinter dem britischen Diageo-Konzern am Donnerstag mit.

Pernod rechnet im Geschäftsjahr bis Ende Juni mit einem Umsatzplus zwischen einem und drei Prozent. Bei Anlegern kam dies gut an. Die Aktie legte in Paris drei Prozent zu und gehörte damit zu größten Gewinnern im CAC-40-Index .

Wie den Wettbewerbern bereiten Pernod die Geschäfte in China Probleme. Im ersten Geschäftsquartal fiel der Umsatz in der Volksrepublik um neun Prozent. Dem Anbieter von Mumm-Sekt, Absolut Vodka und den Whiskey-Marken Ballentine’s und Jameson machte zu schaffen, dass Händler dort verstärkt ihre Lager abbauen. Die Wirtschaft in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft nach den USA wächst so schwach wie seit der globalen Finanzkrise nicht mehr.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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