Sportartikel Puma erhöht Jahresziel zum dritten Mal

Für Puma läuft das Jahr scheinbar weitaus besser als zu Beginn erwartet. Das dritte Quartal endet mit einem dicken Umsatzplus. Der Sportartikelhersteller schraubt seine Erwartungen für das Gesamtjahr nun erneut nach oben.
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Der Sportartikelhersteller verdient in diesem Jahr prächtig. Quelle: dpa
Puma

Der Sportartikelhersteller verdient in diesem Jahr prächtig.

(Foto: dpa)

MünchenBeim Sportartikelhersteller Puma brummt das Geschäft. Das Unternehmen aus dem fränkischen Herzogenaurach schraubte seine Prognosen am Mittwoch zum dritten Mal in diesem Jahr nach oben. Der Umsatz soll nun währungsbereinigt um bis zu 16 Prozent steigen; das wären mehr als vier (Vorjahr: 3,6) Milliarden Euro.

Bisher hatte die Tochter des französischen Luxus-Konzerns Kering mit maximal 14 Prozent gerechnet. Das operative Ergebnis (Ebit) soll mit 235 bis 245 Millionen Euro noch einmal um 30 Millionen besser ausfallen als geplant – und damit fast doppelt so hoch wie im Vorjahr (128 Millionen). Der Nettogewinn – im vergangenen Jahr bei 62 Millionen Euro – soll wie geplant deutlich zulegen.

Die größten Sportartikelhersteller der Welt
Platz 9: Billabong
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Die australische Sportmodefirma ist vor allem als Surf-Marke bekannt, stellt aber auch Produkte unter anderem für Skater und Snowboarder her. Die börsennotierte Firma machte 2015 einen Jahresumsatz von 0,7 Milliarden Euro. (Geschäftsjahr endete am 30.6.2015)
Quelle: Unternehmensangaben

Platz 8: Columbia Sportswear
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Die Columbia Sportswear Company wurde 1938 in als Columbia Hat Company von dem aus Deutschland geflohenen Textilfabrikant Paul Lamfrom gegründet. Mittlerweile sind die US-Amerikaner vor allem für Outdoorkleidung und Skimode bekannt. 2015 verzeichnete Columbia Sportswear einen Rekordumsatz von 2,1 Milliarden Euro.

Platz 7: Asics
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„Eine gesunde Seele in einem gesunden Körper“ – das ist die Übersetzung des berühmten lateinischen Spruchs: „Anima Sana in Corpore Sano“, abgekürzt Asics. Trotz Wahlspruch in Latein: Der weltweit bekannte Sportschuh- und Bekleidungshersteller ist ein japanischer Konzern. 2015 machte er einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro.

Platz 6: Puma
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1948 gründete Rudolf Dassler die Puma Rudolf Dassler Schuhfabrik in Herzogenaurach. Zuvor hatte er sich mit seinem Bruder Adolf zerstritten, der seine eigene Firma gründete: Adidas. Seit 2007 befindet sich Puma mehrheitlich im Besitz des französischen Konzerns Kering – 2015 verbuchte der Sportartikelhersteller einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro.

Platz 5: New Balance
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In den 70er-Jahren kaufte der immer noch als CEO aktive Milliardär James Davis den Laufschuhexperten New Balance. Er baute das hauptsächlich durch Mundpropaganda und Fachmessen bekannte Unternehmen zu einem Sportartikelhersteller von Weltrang aus. 2015 machte der im US-amerikanischen Boston ansässige Konzern einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro.

Platz 4: Under Armour
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Der US-amerikanische Sportartikelhersteller machte sich als Marke für Kampfsportbekleidung und Thermo-Sportunterwäsche einen Namen. Auch im deutschen Fußball ist Under Armour aktiv: Von der Saison 2008/09 bis 2011 war der Konzern offizieller Ausrüster von Hannover 96, seit 2016/17 ist er Ausrüster des Zweitligisten FC St. Pauli. 2015 machte das Unternehmen, das bisweilen für seine Nähe zum US-Verteidigungsministerium und seine Kooperation mit Jägern in der Kritik steht, einen Umsatz von 3,7 Milliarden Euro.

Platz 3: VF Corporation
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Die US-Amerikaner sind einer der größten Bekleidungshersteller der Welt und Marktführer unter anderem bei Jeanshosen. Unter dem Dach des Konzerns vereinen sich Marken wie beispielsweise Eastpak und der Outdoor-Spezialist The North Face. Das Unternehmen machte 2015 einen Umsatz von 11,4 Milliarden Euro.

Das trieb die im Kleinwerteindex SDax notierte Puma-Aktie um mehr als vier Prozent auf 352,60 Euro. Mehr als 85 Prozent der Anteile liegen bei Kering.

Ins Jahr gegangen war Puma noch mit einem Ebit-Ziel von bis zu 190 Millionen Euro; der Umsatz sollte um bis zu neun Prozent zulegen. Doch seither entwickelte sich jedes Quartal besser als gedacht. Allein von Juli bis September kletterten die Umsätze – Wechselkurseffekte herausgerechnet – um 17 Prozent auf 1,12 Milliarden Euro. Das Ebit verbesserte sich nach den vorläufigen Zahlen um mehr als zwei Drittel auf 101 Millionen Euro.

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