Sportwetten
Bwin will gegen Lizenzentzug in Sachsen klagen

Das erste kürzlich umbenannte Unternehmen Betandwin will gegen Wettverbot des Freistaates Sachsen klagen. Bis zur endgültigen Klärung können die Kunden aber weiter über das Internet ihre Wetten bei dem Sportwettenanbieter aufgeben.

HB DRESDEN. Bwin-Chef Steffen Pfennigwerth kündigte laut einer Pressemitteilung an, alle Rechtsmittel auszuschöpfen. Zugleich stellte er Schadenersatzansprüche gegen das Land Sachsen im Umfang von 500 Mill. Euro im Rahmen der anstehenden Klage in Aussicht.

Sein Unternehmen werde alles daran setzen, dass die Untersagungsverfügung in der vom Regierungspräsidiums gesetzten Frist von zwei Wochen vom Verwaltungsgericht Dresden wieder aufgehoben wird. Bis zu dieser Klärung stehe das Wettangebot im Interesse der Kunden auf der Homepage des Wettanbieters uneingeschränkt zur Verfügung.

Wettmonopol der Freistaates

„Betandwin e.K. werden damit im Freistaat Sachsen das Veranstalten und Vermitteln von Sportwetten sowie die Werbung hierfür untersagt“, hatte das sächsische Innenministerium zuvor mitgeteilt. Die Untersagung gilt konkret für die Unternehmen Betandwin in Neugersdorf und Bwin.com Interactive Entertainment AG. Das österreichische Unternehmen Betandwin war vor kurzem in Bwin umbenannt worden.

In Sachsen dürfe allein der Freisaat selbst Sportwetten veranstalten oder ausrichten lassen, hieß es weiter. Insgesamt sei es 53 Wettanbietern untersagt worden, ihr Gewerbe weiter auszuüben. Das Bundesland zieht damit Konsequenz aus dem Urteil des Bundesverfassungsgericht vom März dieses Jahres. Für die Untersagungsverfügung gelte der Sofortvollzug unter Androhung von Zwangsgeld, hieß es weiter.

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