Staatliche BeihilfenDiese Händler kassierten die höchsten Subventionen

Nicht nur Banken erhalten Geld vom Staat, auch der Einzelhandel durfte sich in den letzten Jahren über Finanzspritzen aus Steuergeldern freuen. Das Wirtschaftsministerium veröffentliche auf Anfrage der Partei Die Linken kürzlich eine Liste mit Subventionsempfängern. Unter den Unternehmen finden sich auch einige bekannte Namen.

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    15 Kommentare zu "Staatliche Beihilfen: Diese Händler kassierten die höchsten Subventionen"

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    • @abc
      zitat - Es wäre auch dumm von mir, meine Arbeitskraft einzusetzen und mich anschließend virtuell von Leuten bespucken zu lassen, die glauben Sie hätten auf mein Geld und meine Leistung einen Anspruch.

      So? Was ist denn wenn Ihnen Ihre so bedeutende Arbeitskraft abhanden kommt. Sei es durch Gottes Urteil (Unfall, Verstümmelung, Siechtum) oder weil das Unternehmen für das Sie arbeiten einfach nach z.B. Rumänien verlagert wird?
      Würden Sie dann nicht auch sagen: Ich habe doch mit meiner mächtigen Arbeitskraft über Jahre den Staat unterstützt, nun bitte Staat, unterstütze Du mich.

      So habe ich das System soziale Marktwirtschaft gelernt.

    • "Netshadow" weiß wovon er spricht..

      Er gehört zum produktiven und effizienten Teil der Gesellschaft, dem wir den Großteil ihrer Wertschöpfung verdanken, und die Fähigkeit, auch unverschuldet oder selbstverschuldet sozial Schwache mitzutragen.

      Die hier immer wieder gestochen scharf analysierten Beiträge zu Thema Soziale Gerechtigkeit sind einfach eindruckend. Beispiel "Lohndrücker und Schmarotzer der Sozialbeiträge die Arbeitnehmer erarbeiten." und ".. wie blöde kann man sein..."

      Netzschatten,
      gehen Sie mal öfters an die frische Luft und ins Helle. Wir haben gerade schönes Wetter.
      Die Zeit dazu haben Sie ja, denn Ihre Unterhaltskosten tragen sicher die Beitragszahlenden Arbeitnehmer.

      Das wird auf Ihren beschatteten Geist abstrahlen
      und Ihrem Daseinsfrust Erleichterung verschaffen......

    • @ abc

      Sie sehen das ein bischen verdreht, denn...wenn sich diese "Subventionen" und die damit verbundene Investitionen für diese Firmen nicht lohnen würden, dann würden Sie es schlicht und ergreifend nicht machen. Im übrigen kann auch ein dadurch offentliches postives Image sich "lohnen" und muss in die Rechnung einbezogen werden. Allerdings glaube ich mal nicht, das dies der einzige "lohnende" Punkt ist.

    • "Früher hat man sich geschämt, arm zu sein, heute ist es ein Rechtsanspruch. "

      Kurz und prägnant auf den Punkt gebracht.

    • "Und die Leistungen (etwa Integration von Langzeitarbeitslosen) werden nicht von den Arbeitslosen erbracht, sondern von Unternehmen die dafür (und ggf. extra dafür) andere Arbeitnehmer einsetzen."

      Öhm, das ist selbst mir zu hoch *g*
      Die Solidarmittel, welche von den Arbeitnehmern erbracht werden, werden jetzt also ganz liniengetreu zum Lohndumping benutzt, um doch diejenigen die nichts einzahlen, wieder zum aufstehen zu bewegen?
      Nunja, wenn man das soziale Marktwirtschaft nennen will, ist also der Arbeitgeber, der sich mittels Solidargeldern einen feuchten Kehricht um Tarifverträge kümmern muß, der wirklich soziale Teil?
      Wahrscheinlich muß man das nur oft genug wiederholen, damit man es als normal arbeitender Mensch, egal ob Unternehmer oder Arbeitnehmer, auch schlußendlich glaubt.
      Kein Wunder das es soviele Langzeitarbeitslose gibt, und man noch Arbeitskräfte importieren muß, damit die für 5€ arbeiten.
      Genau da geht dieses System hin.
      Die Formel gutes Geld für gute Arbeit interessiert niemanden mehr, sondern die Frage, wo kann ich Geld für billige Arbeit absahnen, und wie komme ich durch ohne zuviel aufstehen zu müssen.

    • @JohannesSchmidt ". Wenn Sie für den Blinden nur 3,00 EUR im Monat Beihilfe bekommen, dem aber immense andere Kosten gegenüberstehen, kann das ja eh nicht die Motivation für die Einstellung sein."

      Die 3,00 EUR sind ein Durchschnittswert. Für den Blinden selbst gibt es deutlich mehr Geld. Aber letztlich zahlt das Unternehmen drauf. Daher ist die Darstellung des HB auch fatal falsch.

      Da ich einige Unternehmer kenne (etwa ein Callcenter welches ausschließlich mit Blinden arbeitet): Wenn man alle Kosten und Subventionen insgesamt berücksichtigt, dann handelt es sich um eine freiwillige soziale Dienstleistung von Unternehmen. Ein Unternehmen welches völlig auf solche Dienstleistungen verzichtet, also keine Langzeitarbeitslosen einstellt, keine Behinderten, keine Kurzarbeiterregelungen akzeptiert, ... und dafür auch auf Subventionen verzichtet, arbeitet wirtschaftlich wesentlich erfolgreicher.

      Dummerweise leben wir in einer Neid- und Wutgesellschaft. Statt den Unternehmen Dankbarkeit und Respekt für ihr Engagement entgegen zu bringen, wird Gift und Galle verteilt. Und das HB macht fröhlich mit.

      Und diese Gift und Galle spuckende Neidgesellschaft ist es auch, weshalb ich für mich sage "Sozialstaat? Nein Danke". Es wäre auch dumm von mir, meine Arbeitskraft einzusetzen und mich anschließend virtuell von Leuten bespucken zu lassen, die glauben Sie hätten auf mein Geld und meine Leistung einen Anspruch.

    • Früher hat man sich geschämt, arm zu sein, heute ist es ein Rechtsanspruch.
      Was hat der Fonds „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ mit der Beschäftigung von Behinderten zu tun? Es geht nicht darum, wen man beschäftigt, sondern dass Lobbyismus und Subventionierung, die schädigt, die diese Töpfe erwirtschaften müssen. Wenn Sie für den Blinden nur 3,00 EUR im Monat Beihilfe bekommen, dem aber immense andere Kosten gegenüberstehen, kann das ja eh nicht die Motivation für die Einstellung sein. Vielleicht sollte man eher allgemein überlegen, warum der Blinde Steuern und Sozialabgaben abführen muss (wobei es für Schwerbehinderte auch Steuererleichterungen in der Einkommensteuer gibt) und der Arbeitgeber seine Lohnnebenkosten noch dazu?

    • Ja, die Subventionen werden letztlich von Arbeitnehmern erwirtchaftet. Aber was ist Ihre Frage? Leistungsempfänger zahlen ja nicht ein, sondern vor allem die, die eigentlich keine Sozialleistungen brauchen. Und die Leistungen (etwa Integration von Langzeitarbeitslosen) werden nicht von den Arbeitslosen erbracht, sondern von Unternehmen die dafür (und ggf. extra dafür) andere Arbeitnehmer einsetzen.

    • > Ich finde es sehr auffällig, das es fast
      > ausschließlich Internethändler sind,

      Nein, das ist die Auswahl von HB. Auf die Subventionen gibt es einen Rechtsanspruch. Auch Sie können die Subventionen einstreichen. Geht ganz einfach. Sie stellen jemanden ein (zum Beispiel einen Blinden) und zahlen zwischen 10 und 50 Tausend Euro um den Arbeitsplatz (Ihre Wohnung) blindengerecht zu gestalten. Außerdem zahlen Sie pro Monat rund 2000 EUR (bei einer Vollzeitstelle) Gehalt und weitere 1000 EUR Nebenleistungen (Krankenversicherung, Rentenbeiträge, Kosten für die Lohnsteuerabrechnung an sich).

      Anschließend bekommen Sie dann im Schnitt 3,- EUR pro Monat Subvention.

      Wenn das HB etwas fairer wäre, würde das HB den Subventionen die zusätzlichen Aufwendungen gegenrechnen. Aber das HB ist nicht fair, sondern zielt auf Klicks von Neid- und Wutbürger.

    • "Aber das die Wettbewerbschancen so ungleich verteilt werden und Unternehmen, die seit Jahren kein Geld verdienen, bzw. verbrennen z.B. Zalando), auch noch mit meinen Steuergeldern subventioniert werden, das macht mich wütend, aber es macht mir auch Angst. "

      Jep, Lohndrücker und Schmarotzer der Sozialbeiträge die Arbeitnehmer erarbeiten.
      Deutschland sollte sich mal endlich wieder mit einer sozialen Marktwirtschaft auseinandersetzen.
      Da kann man wirklich leicht blubbern, es geht Deutschland gut, wenn man vom Geld der Arbeitnehmer nimmt und an Weltkonzerne in Sachen Globalisierung verschenkt.
      Aber den Griechen das zum Vorwurf machen, wie blöde kann man sein? Ok, die Frage erübrigt sich.

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