Stahlhandel: Klöckner will durch Zukäufe wachsen

Stahlhandel
Klöckner will durch Zukäufe wachsen

Der Duisburger Stahlhändler Klöckner & Co (Klöco) will weiter wachsen und diesem Ziel durch Akquisitionen näher kommen. Auch für das künftige Geschäft sind die Stahlhändler zuversichtlich.

HB DUISBURG/FRANKFURT. "Wir streben durch Zukäufe erneut einen Umsatzzuwachs in der Größenordnung von rund zehn Prozent an", sagte Vorstandschef Thomas Ludwig der "Börsen-Zeitung". Zum Gewinnausblick führte er aus: "Wenn das Marktszenario mit einer weiterhin guten Nachfrage eintritt, sollte das wieder ein gutes Jahr werden." Mit Beginn des zweiten Quartals rechne er mit Preiserhöhungen am europäischen Stahlmarkt.

Zukaufen will Klöco dem Blatt zufolge vor allem in den USA und Osteuropa. Die Finanzierung von weiteren Übernahmen sei kein Problem. "Kleinere Akquisitionen können wir ohnehin aus dem Cashflow stemmen", sagte Ludwig. Die zuletzt gesenkten Geschäftserwartungen für das abgelaufene Jahr bekräftigte er indes dem Blatt zufolge. Das Unternehmen hatte im Herbst seine Ergebnisprognose gesenkt und damit Investoren vertrieben. Demnach wird für 2007 mit einem operativen Ergebnis (Ebitda) gerechnet, das rund zehn Prozent unter dem Vorjahreswert liegt.

"Eine solche Gewinnwarnung darf und soll sich nicht wiederholen", sagte Ludwig. Klöco werde dazu künftig nur noch qualitative statt quantitative Voraussagen machen. Außerdem sollen beim Edelstahl die Lieferzeiten verkürzt werden, um so das Risiko von Abwertungen der Lagerbestände zu minimieren, wird Ludwig zitiert. Ferner soll der Einkauf durch eine deutliche Reduzierung der Lieferantenzahl verbessert werden.

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