Start der Fracht-Linie Jade Cargo verzögert sich weiter
Lufthansa dreht Warteschleifen in China

Lufthansa kommt mit seinem Plan, ein eigenes Standbein im chinesischen Flugmarkt aufzubauen, nicht voran. Der Start der Frachtfluglinie Jade Cargo, der ursprünglich für März 2005 angekündigt war, werde sich möglicherweise bis ins nächste Jahr verschieben, sagte ein Sprecher von Lufthansa Cargo.

ebe FRANKFURT. Die Fracht-Tochter der Lufthansa hält an Jade Cargo 25 Prozent der Anteile, weitere 24 Prozent liegen bei der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG). Mehrheitsaktionär ist die chinesische Fluglinie Shenzhen Airlines, die im Mai 2005 teilprivatisiert wurde.

Als Ursache der Verzögerung werden regulatorische Hürden angeführt, die Airlines mit ausländischer Beteiligung das Mieten fremder Flugzeuge samt Besatzung (Wet-Lease) untersagen. Medien in Hongkong berichteten gestern, dass Jade Cargo künftig mit großen Frachtern vom Typ Boeing 747-400F ausgestattet werden könnte und ab 2006 Ziele in den USA und Europa ansteuern soll. „Kein Kommentar“, hieß es bei Lufthansa Cargo zu dem Thema.

Dem 2004 gegründeten Joint Venture misst Lufthansa große Bedeutung bei: Jade Cargo soll dem Konzern neue Wachstumschancen im boomenden Frachtmarkt Asien eröffnen.

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