Start- und Landebasis in Berlin eingerichtet
Easyjet erwartet verschärften Preiskampf der Billigflieger

Der zweitgrößte europäische Billigflieger Easyjet rechnet in Deutschland mit einer baldigen Marktbereinigung. Nur wenigen Unternehmen gibt Easyjet-Chef Webster eine Chance. Zunächst sollen aber die Flugtickets noch günstiger werden.

HB BERLIN. Europas zweitgrößte Billigfluglinie Easyjet rechnet in Deutschland mit einer baldigen Marktbereinigung und gibt nur wenigen Unternehmen eine Chance. „Vor allem kleine Anbieter werden kaum überleben“, sagte Easyjet-Chef Ray Webster anlässlich des Deutschland-Starts der britischen Fluglinie am Mittwoch in Berlin. Nach Einschätzung Websters wird sich der Preiskampf weiter verschärfen. In Berlin erwartet Easyjet auf seinen bislang 13 Flugrouten nach Websters Worten bereits 2005 zwei Mill. Passagiere. In diesem Jahr wird mit einer Million kalkuliert.

Mit mittlerweile mehr als einem halben Dutzend Fluglinien ist der Billigflugmarkt in Deutschland europaweit am härtesten umkämpft. Insbesondere der massive Markteintritt des europäischen Branchenzweiten wird nach Einschätzung von Experten auch größere Konkurrenten wie Air Berlin, Germanwings und HLX (Hapag-Lloyd-Express) unter Druck setzen. Neben der Start- und Landebasis Berlin richtet Easyjet in Dortmund gleich ein zweites deutsches Drehkreuz ein, das allerdings nach Aussagen vom Mittwoch nicht mehr wie zunächst geplant im Mai, sondern im Juli in Betrieb gehen soll.

Zudem begibt sich Easyjet mit einer ersten Verbindung aus London auch am derzeit führenden deutschen Billigflughafen Köln-Bonn in Position. Dort dominieren bislang die vom Reisekonzern Tui gegründete HLX und die zur Lufthansa-Beteiligung Eurowings gehörende Germanwings. Beide Unternehmen stehen unter dem Druck, nach ihrem Start vor knapp zwei Jahren allmählich schwarze Zahlen schreiben zu müssen.

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