Start-up „The Honest Company“ Die Öko-Lüge der Jessica Alba

US-Schauspielerin Jessica Alba hat mit Öko-Produkten für Babys ein milliardenschweres Start-up aufgebaut. Nun belegen Tests, dass der Hollywood-Star bei den eigenen Standards gemogelt haben soll.
Der Hollywood-Star soll seine Kunden betrügen. Quelle: Reuters
Jessica Alba

Der Hollywood-Star soll seine Kunden betrügen.

(Foto: Reuters)

New YorkDas von Hollywood-Star Jessica Alba (34) mitgegründete Start-up „The Honest Company“ („Die ehrliche Firma“) hält einem Zeitungsbericht nach seine eigenen Öko-Standards nicht ein.

Zwei unabhängig voneinander durchgeführte Tests im Auftrag des „Wall Street Journal“ hätten ergeben, dass in Waschmitteln der Firma Natriumlaurylsulfat stecke. Damit verwende das von Investoren mit 1,7 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) bewertete Unternehmen eine Chemikalie, die als hautgefährdend auf dem hauseigenen Index stehe.

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Platz 10: Bryan Cranston - sechs Millionen Euro

Der 34-jährige Schauspieler und Regisseur gelangte vor allem durch seine Rollen als Hal in Malcolm mittendrin und als Walter White in „Breaking Bad“ zu großer, internationaler Bekanntheit.

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Platz 9: Jon Hamm - 7,5 Millionen Euro -

Jon Hamm ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine Hauptrolle des Don Draper in der preisgekrönten Fernsehserie „Mad Men“, die er seit 2007 verkörpert. Den neunten Rang teilt er sich aber mit zwei weiteren Kollegen.

Josh Radno
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Platz 9: Josh Radnor - 7,5 Millionen Euro

Der Hauptdarsteller von „How I Met Your Mother“ verdiente durch die finale Staffel zehn Millionen US-Dollar. Zwei seiner Serien-Freunde verdienen aber mehr.

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Platz 9: Charlie Sheen - 7,5 Millionen Euro

Ganz dick im Geschäft war der Kutcher-Vorgänger in „Two And Half Men“: 1,25 Millionen Dollar plus Tantiemen für Sendelizenzen. So kassierte der 48-Jährige pro Folge der Altherrenwitz-Comedy und galt damit lange als unangefochtener Gagenkönig der Serien. Nun spielt er in der Serie „Anger Management“, kassiert dafür immerhin noch zehn Millionen Dollar.

Johnny Galecki
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Platz 8: Johnny Galecki - acht Millionen Euro

Genau wie Segel verdient auch Galecki rund elf Millionen Dollar. In der Serie „The Big Bang Theory“ spielt der 39-Jährige den Doktor Leonard Leakey Hofstadter. Damit ist er aber nicht der bestverdienende Schauspieler aus der Serie.

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Platz 8: Jason Segel - acht Millionen Euro

Die Fans von „How I Met Your Mother“ trauern ihren Serienhelden hinterher. Am Mittwoch lief das Finale der Sitcom, in der Jason Segel eine Nebenrolle spielte. Der Schauspieler hat dennoch gut lachen. Elf Millionen Dollar heimste er dafür ein.

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Platz 7: Jim Parsons - neun Millionen Euro

In „The Big Bang Theory“ spielt er den Wissenschaftler Dr. Sheldon Cooper – mit Bravour. Für seine Rolle erhielt Parsons bereits den Emmy. Und nebenbei gibt es satte 12 Millionen US-Dollar Jahresgehalt.

Das Unternehmen stritt gegenüber der Zeitung ab, das Mittel wissentlich eingesetzt zu haben. Man habe sich auf Produktionspartner und Zulieferer verlassen, die zugesichert hätten, dass die umstrittene Substanz nicht verwendet werde. Für die Firma sind die Testergebnisse dennoch peinlich, denn sie verdankt ihre Beliebtheit nicht zuletzt dem Versprechen strikter ökologischer Richtlinien.

Es ist nicht das erste Mal, dass das Unternehmen sich öffentliche Kritik anhören muss. Im August hatten Kunden im Internet behauptet, eine Sonnencreme der Firma wirke nicht. Manche veröffentlichten Fotos von sich mit Sonnenbränden. Das Unternehmen erklärte daraufhin, das kritisierte Produkt habe alle unabhängigen Tests bestanden.

Leo und der Goldjunge
Gold für Leo
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In seiner großen Trophäen-Sammlung gibt es endlich einen Oscar: Mit 41 Jahren verwandelt Leonardo DiCaprio die sechste Oscar-Nominierung in Gold. Seine Hauptrolle in dem Rache-Thriller „The Revenant - Der Rückkehrer“ war harte Arbeit.

Drei Oscars
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Iñárritus Racheepos „The Revenant“ war mit zwölf Nominierungen ins Rennen gegangen. In dem Drama verkörpert DiCaprio einen Trapper, der in den erbarmungslosen Weiten des verschneiten Westens im 19. Jahrhundert ums Überleben kämpft und auf Rache aus ist.
„The Revenant - Der Rückkehrer“ (Regie "Alejandro González Iñárritu" (r.), Hauptdarsteller, Kamera)

Bester Schauspieler
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Der 41-jährige Hollywoodstar ging bisher beim Oscar immer leer aus. Am Sonntag war es dann soweit. Seine Dankesrede nutzte Leonardo DiCaprio zum Appell zu einem entschiedeneren Handeln gegen die globale Erwärmung. „Der Klimawandel ist echt“, sagte er. „Er passiert jetzt. Er ist die dringendste Bedrohung, mit der unsere Spezies konfrontiert ist.“

Eddie Redmayne
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Selten waren sich Kollegen und Konkurrenten so einig: Leo sei außergewöhnlich und verdiene alles, hatte unlängst der britische Oscar-Gewinner von 2015, Eddie Redmayne, seinem Oscar-Mitstreiter Leonardo DiCaprio bescheinigt.

Sechster Anlauf
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Im sechsten Anlauf hat es der Hollywood-Star nun geschafft. Der 41-Jährige wurde mit seinem ersten Oscar zum besten Hauptdarsteller gekrönt.

Auf dem Bild: Bester Nebendarsteller: Mark Rylance, Beste Schauspielerin: Brie Larson; Leonardo DiCaprio; Beste Nebendarstellerin: Alicia Vikander.

Härtester Dreh
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Dafür hat sich DiCaprio schwer ins Zeug gelegt. Das seien die härtesten Dreharbeiten seines Lebens gewesen, sagt er über den Überlebens- und Rachethriller „The Revenant - Der Rückkehrer“. Darin spielt er den Pelztierjäger Hugh Glass, der von einem Grizzlybären zerfetzt und von anderen Trappern in der verschneiten Wildnis halb tot zurückgelassen wird. Gedreht wurde in heftigen Schneestürmen und eisigen Flüssen, vor der Kamera musste DiCaprio rohe Bisonleber essen.

Hier scheiterte er
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Fünfmal war DiCaprio seit 1994 zuvor für einen Oscar nominiert, als Schauspieler und Produzent von „The Wolf of Wall Street“ (Foto) und als Darsteller für „Blood Diamond“, „Aviator“ und „Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa“.

Die Schauspielerin Alba („Sin City“) hatte die Firma, die vor allem Baby-Produkte herstellt, 2011 mitgegründet. Die zweifache Mutter macht auf ihrer Facebook-Seite und bei Talkshow-Auftritten regelmäßig Werbung für das Unternehmen.

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  • dpa
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