Stiftung Warentest durchleuchtet Discounter
Wenn billig, dann Aldi

"Werb billig kauft, kauft zweimal." Diese alte Weisheit hat die Stiftung Warentest untermauert. Sie testete die Qualität von Sonderangeboten bei Discountern und kam zu ernüchternden Ergebnissen

HB BERLIN. Wie die Stiftung am Mittwoch mitteilte, erwiesen sich von insgesamt 58 geprüften Produkten gleich 22 als Fehlkäufe. Bemängelt wurde vor allem, dass sich in vielen Aktionsartikeln Chemikalien befinden, die die Gesundheit schädigen können. Nur ein Viertel der Produkte stuften die Warentester als echte Schnäppchen ein. Ihr Fazit: „Gute Qualität zu günstigem Preis ist eher die Ausnahme.“

Als Beispiele für gesundheitsgefährdende Produkte nannte die Stiftung ein Hammerset, das bei Aldi verkauft wurde, Maurerkellen und Sägen von Lidl sowie Kinder-Laufräder von Plus. Andere Artikel seien zwar nicht giftig, aber untauglich gewesen. Beispielsweise sei ein Gartenhäcksler von Aldi schon nach 15 Minuten Dauerbetrieb kaputt gegangen. Ein Billig-Staubsauger von Plus habe nur zehn Prozent des Staubs aufgenommen.

Mit deutlichem Abstand schnitt von den Discountern der bundesweite Marktführer Aldi am besten ab. Dort erwiesen sich nach Angaben der Stiftung Warentest von 20 geprüften Aktionsartikeln zehn tatsächlich auch als Schnäppchen. Die Konkurrenten Lidl und Plus schnitten danach deutlich schlechter ab.

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