Stiftung Warentext findet Keime
Vorsicht vor abgepackten Hähnchenschenkeln

Solange das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht überschritten ist, kann man Lebensmittel bedenkenlos verzehren – oder etwa nicht? Laut Stiftung Warentest ist jedes zweite Hähnchen mit Keimen belastet. Note: Mangelhaft.
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BerlinFrische Hähnchenschenkel sind laut Stiftung Warentest häufig mit Keimen belastet. Im Test fanden die Verbraucherexperten in jedem zweiten Fall zu viele und teilweise krank machende Bakterien, wie die Zeitschrift "test" am Donnerstag aus ihrer Oktober-Ausgabe berichtete. Ein Teil der Erreger war zudem gegen bestimmte Antibiotika resistent. Auffällig war demnach, dass die fünf Bio-Produkte im Test viele Verderbnis- und Krankheitskeime enthielten. Selbst das beste Bio-Produkt erhielt deshalb nur die Note „befriedigend“.

Insgesamt untersuchten die Tester 20 Produkte kurz vor oder am Verbrauchsdatum auf Keime. In neun Fällen waren die frischen Hähnchenschenkel mikrobiologisch nur „ausreichend“ oder „mangelhaft“. Zwar waren alle Produkte frei von Salmonellen. In zwei Fällen jedoch fanden die Tester mehr Listerien als die EU erlaubt. Diese Bakterien können Hirnhautentzündung verursachen und Ungeborene schädigen.

Bei anderen Keimen waren laut „test“ oft Richt- oder Warnwerte der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie überschritten, etwa für Pseudomonaden oder Enterobakterien. Pseudomaden lassen Lebensmittel verderben, Enterobakterien können Krankheiten verursachen. Campylobacter, einen Durchfallerreger und typischen Hühnerhofbewohner, fanden die Prüfer in acht Produkten. Für den Erreger gebe es aber keinen Richtwert.

In zwölf von 20 Hähnchenschenkeln fanden die Tester zudem Bakterien, die gegen bestimmte Antibiotika resistent sind. Der Masseneinsatz von Antibiotika auch bei Hühnern macht Bakterien unempfindlich gegen Arzneien. MRSA ist der bekannteste resistente Keim. Aus Ställen und Schlachthöfen gelangt der Erreger auch in Lebensmittel. MRSA wurde in fünf der getesteten Produkte gefunden.

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Gefahr für chronisch Kranke

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  • Also, gefrorenes /auch frisches rohes) Geflügel war noch nie harmlos.
    Auftauwasser nicht in die Gegend pritscheln, sondern in denn Ausguss, alles was damit in der Küche in Berührung kommt auch abwaschen, Hähnchenteile abwaschen, Pfoten nicht ablecken, sondern auch abwaschen und dann:
    Das Vieh bitte durchgaren, nicht noch roh am Knochen aufessen. Diese Erkenntnisse sind so alt wie meine UrUrgroßmutter und ich bin jetzt 60 Jahre alt und habe schon viele Flattertierchen verspeist. (Vegetarier und Veganer mögen mir vergeben).
    Nur den neuen Dummland-Generationen muß man erst die einfachsten Grundregeln immer wieder neu vorkauen und beibringen.
    Was also soll das ewige Geplärre ?

  • Ah ja. Jetzt hat sich die vom Steuerzahler finanzierte "Stiftung Warentest" also tatsächlich einspannen lassen, die Akzeptanz der Verbraucher für das AMERIKANISCHE VERFAHREN (chloren von Geflügel) einzuleiten.

    Das Wirtschaftsabkommen zwischen der EU und den USA nützt NUR den Amis. Der Verbraucher/ Bürger/ Steuerzahler sollte sich wehren - und frühzeitig auf die Barrikaden gehen.

    Das ist doch alles soooooooooooo durchsichtig. Schämt Euch.

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