Strafanzeige
Foodwatch geht gegen Zimtstern-Hersteller vor

Sie alle hätten dazu beigetragen, belastete Lebensmittel in den Verkehr zu bringen. Mit diesem Vorwurf begründet die Verbraucherschutzorganisation "Foodwatch" ihre Strafanzeigen gegen Hersteller und Händler von Zimtsternen, aber auch Bundesbehörden.

HB HAMBURG. Die Verbraucherschutzorganisation „Foodwatch“ hat nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ einen Zimtsterne-Produzenten, Groß- und Einzelhändler, das Bundesernährungsministerium und den Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) angezeigt.

Die EU-weit geltende Aromaverordnung schreibt für das in Zimtsternen enthaltene Cumarin einen Höchstwert von zwei Milligramm pro Kilogramm Lebensmittel vor. Bund und Länder hatten Mitte des Jahres vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) abgesegnete Orientierungswerte samt Verzehr- Obergrenzen eingeführt.

Diese überschreiten laut „Foodwatch“ geltendes Recht bei Zimtsternen um mehr als das 30fache. In den Verbrauchertipps der Bundesländer zum Verzehr von Zimtgebäck heißt es, pro Tag sollten Kinder, die 15 Kilogramm wiegen, nicht mehr als vier Zimtsterne essen. Erwachsenen mit einem Gewicht von 60 Kilogramm wurde empfohlen, täglich nicht mehr als 16 Zimtsterne zu verzehren.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%