Streit mit Russland
Lufthansa-Umzug ist nicht beschlossen

Im Streit um die Überflugrechte über Russland ist für die Lufthansa ein Umzug ihres Frachtdrehkreuzes ins sibirische Krasnojarsk keineswegs ausgemachte Sache. Das hat Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber gesagt.

HB FRANKFURT/MAIN. Auf die Frage, ob es im Wesentlichen nur noch um einen Zeitplan für den Umzug gehe, wie von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) dargestellt, sagte Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber am Montagabend in Frankfurt: „Das ist sicher nicht so.“

Die Frachttochter Cargo braucht für Flüge nach Südostasien Landerechte für Zwischenstopps, um aufzutanken. Dazu fliegt sie etwa 50 Mal pro Woche den Flughafen Astana in Kasachstan an. Russland will Lufthansa zu einer Verlagerung der Zwischenlandungen nach Krasnojarsk bewegen und entzog der Frachttochter zeitweise die Überflugrechte.

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