Stromkonzern
Verdi will gegen EnBW-Sparpläne protestieren

Der Karlsruher Energiekonzerns EnBW will beim Personal durch Verzicht auf freiwillige Leistungen und Nichtbesetzung freiwerdender Stellen 250 Millionen Euro einsparen. Die Gewerkschaft Verdi kündigte Proteste an.
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Gegen die Sparpläne des Karlsruher Energiekonzerns EnBW hat die Gewerkschaft Verdi Protest angekündigt.„Wir scheuen uns nicht, auf die Straße zu gehen“, sagte Bodo Moray, der bei Verdi im Südwesten für die Energiebranche verantwortlich ist, den „Stuttgarter Nachrichten“ (Freitag). „Es kann nicht sein, dass die EnBW-Beschäftigten die Ergebnisse einer Politik ausbaden müssen, die sie nicht verschuldet haben.“ EnBW hatte angekündigt, beim Personal durch Verzicht auf freiwillige Leistungen und Nichtbesetzung freiwerdender Stellen 250 Millionen Euro einsparen zu wollen. Eine Strukturreform soll weitere 500 Millionen Euro bringen.
Der Beitrag der Arbeitnehmer sei viel zu hoch, sagte Moray. In den vergangenen Jahren hätten die EnBW-Mitarbeiter schon mehrfach Beiträge zur Konzernsanierung geleistet. Nur wenn unter anderen die Hauptaktionäre und das Land Kapital für den Konzernumbau locker machten, seien auch die Arbeitnehmer unter Umständen zu weiteren Zugeständnissen bereit. „Wenn das Land blockiert, wird auch Verdi hart bleiben.“

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