Studie: Deutsche treibt’s in die Fitness-Studios

Studie
Deutsche treibt’s in die Fitness-Studios

Gewichte stemmen, auf dem Band laufen, gesund ernähren: Die Anbieter im deutschen Fitness- und Wellnessmarkt können sich über mangelnden Zulauf nicht beklagen. Allerdings steigt auch der Anspruch, was Ausstattung und Ambiente der Fitness-Studios angeht.

sgr DÜSSELDORF. Marktuntersuchungen der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte kommen zu dem Ergebnis, dass von diesem Gesundheitstrend vor allem Fitnessketten profitieren. Per Saldo ist die Zahl der Studios in Deutschland im vergangenen Jahr leicht um 1,6 Prozent auf rund 5 500 gefallen. Kleineren Einzelstudios mit beschränktem Geräte- und Beratungsangebot geht da eher die Luft aus. Etwa. 140 Studios (Quote: 2,5 Prozent) haben im vergangenen Jahr aufgegeben. Durchschnittlich zählte jedes Studio etwa 600 Mitglieder, was deutlich unter dem Mittelwert von 2004 lag, wo noch 834 Mitglieder in jede „Mucki-Bude“ rannten. Den Geschäftsaufgaben standen über 50 Neueröffnungen gegenüber. Um überhaupt gelistet zu werden, müssen die Studios mindestens 200 Quadratmeter Fläche aufweisen, auf denen die Trimmdich-Geräte aufgestellt sind.

Deloitte erhebt die Zahlen mittels einer Fortschreibung, nachdem 2003 eine komplette Markterhebung vorgenommen wurde. Danach gehören zwölf Prozent der Studios (Vorjahr elf Prozent) einer Kette an, die damit ihren Marktanteil – bezogen auf die Mitgliederzahlen – auf rund 25 Prozent erhöht haben. Allein 65 000 der insgesamt 130 000 neu gewonnenen Mitgliedschaften entfielen auf die so genannten Budget-Anbieter wie QuickFit, Fit24 oder McFit. Und dass dem Trend nach dem fit und gesund nicht nur jüngere Menschen huldigen, zeigt das Interesse der Generation 50 plus. Der Anteil der über 50Jährigen beträgt inzwischen schon durchschnittlich 25 Prozent.

Der Trend hält an: Viele Fitnessstudios prognostizieren ein gutes Jahr 2006 mit steigenden Mitgliederzahlen. Als Gründe dafür werden vor allem das stärkere Gesundheitsbewußtsein der Bevölkerung, aber auch das bessere Angebot der einzelnen Anlage genannt. Nicht zuletzt spielen Anreize durch die Krankenkassen eine Rolle. Die angekündigte Erhöhung der Mehrwertsteuer und deren Auswirkung auf den Fitnessmarkt beunruhigt bislang weder die Ketten noch Einzelstudios.

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