Studie offenbart eklatante Defizite beim Marketing der beiden großen Warenhauskonzerne Karstadt hat höheres Ansehen als Wettbewerber Kaufhof

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Beim Thema Wirtschaftlichkeit allerdings hat immer noch Kaufhof die Nase vorn: Während Karstadts Warenhäuser 2004 tief in die roten Zahlen rutschten, blieb Kaufhof in der Gewinnzone – jedenfalls vor Steuern, Zinsen und Firmenwertabschreibungen. Der gemeinsame Einkauf mit der Konzernmutter Metro, ein straffer geführtes und kleineres Sortiment, ein bislang homogeneres Standortnetz und zuletzt ein Sparprogramm in der Kölner Verwaltung haben den Ertrag in den vergangenen Monaten sogar leicht gesteigert – obwohl Kaufhof mit einem Umsatzminus von 4,6 Prozent kaum weniger Kunden verlor als Karstadt.

Warenhäuser unter Druck

Marktanteile: Die Bedeutung der Warenhäuser für den deutschen Einzelhandel sinkt kontinuierlich. 1970 kamen die Konsumtempel noch auf einen Marktanteil von 12,1 Prozent, heute liegen sie bei 3,8 Prozent.

Konkurrenz: Die Warenhaus-Hauptsparten wie Mode, Parfümerie und Bücher leiden unter der Wettbewerbsstärke der Spezialisten wie H&M, Douglas und Thalia.

Preisniveau: Traditionell haben sich die Warenhäuser im mittleren Preisniveau etabliert, das 1981 noch einen Marktanteil von 49 Prozent besaß. Bis 2010 soll dieses Segment auf 12,5 Prozent schrumpfen, erwarten Analysten der Eurohypo.

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