Studie
Ostdeutsche kaufen bevorzugt in nur einem Laden ein

Eine neue Studie zeigt, wie stark sich die Deutschen in ihrem Einkaufsverhalten unterscheiden – vor allem in wie vielen Läden sie einkaufen. Doch es gibt auch eine Gemeinsamkeit: Shopping ist eine einsame Angelegenheit.
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BerlinDie Bürger in Ost- und Westdeutschland unterscheiden sich in ihrem Einkaufsverhalten insbesondere bei der Anzahl genutzter Lebensmittelmärkte. Das geht aus einer Handelsblatt Online vorliegenden Studie hervor, die der Werbeableger des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) und das Erfurter Institut für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung (IMK) erstellt haben.

Für die Untersuchung sind 2000 Verbraucher in Ost und West repräsentativ nach ihren Einkaufsgewohnheiten, der Bekanntheit von Marken in Ost und West, den Entscheidungskriterien für den Kauf von Produkten sowie erstmals nach dem Einkaufsverhalten und den Ernährungsgewohnheiten befragt worden.

Wie Niels N. von Haken, Geschäftsführer der MDR-Werbung, Handelsblatt Online sagte, lassen sich sind dabei „substanzielle Unterschiede zwischen Ost und West“ festgestellt worden. „Im Osten kauft fast jeder zweite nur in einem Laden ein, im Westen sind es häufiger auch mal zwei oder drei Länden“, erläuterte von Haken.

Demnach gaben 48,2 Prozent der Befragten im Osten und 41,4 Prozent im Westen an, ihren Bedarf an Lebensmitteln überwiegend in einem Markt zu decken. Überwiegend zwei Märkte nutzen 35,7 Prozent der Befragten im Westen (32,3 Prozent im Osten).

Drei Märkte werden hingegen von 15,1 Prozent der Befragten im Westen (12,2 Prozent im Osten) genutzt. In einem unterschieden sich Ost und West allerdings nicht: „Einkaufen ist meistens eine einsame Angelegenheit“, sagte von Haken. 63,4 Prozent der Befragten im Osten und 64,7 Prozent im Westen gaben demnach an, alleine einkaufen zu gehen.

Dietmar Neuerer
Dietmar Neuerer
Handelsblatt / Reporter Politik

Kommentare zu " Studie: Ostdeutsche kaufen bevorzugt in nur einem Laden ein"

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  • " Ich bin erschrocken, über einige Meinungen, die hier noch veröffentlicht werden. "

    ich auch!
    Eine Leistungsgesellschaft beinhaltet Verantwortlichkeit für sein Handeln und das die Fähigkeiten des Einzelnen (organisatorisch, technisch, handwerklich) Leistungsgerecht vergütet wird.

    Eine Anwesenheitsgesellschaft beinhaltet das der Arbeitsalltag einen möglichst angenehmen Tagesablauf sicherstellt.

    Das ganze Land ist den Bach runter und geht in den Sturzflug über, weil die Berufs-Anerkennung (Fähigkeiten) in keinster Weise entsprechen, dazu kommt das loslösen der „Verantwortlichkeit für sein Handeln“ im hierarchischen Kollektiv.

    Zwei Gegensätzliche Gesellschaften die auf dem selben Territorium existieren und genau so als das Ergebnis der „Wiedervereinigung“ geplant waren!
    39 Jahre Abrichtung auf beiden Seiten der Mauer haben zu diesem Ergebnis geführt und das war von Anfang auch so geplant! (Feindbildaufbau/totale Naivität)
    Der Grund warum zwingend daran festgehalten wird! (Siegermächtediktat, sozialistische EUR-EU-Zone EudSSR)

  • Ich bin erschrocken, über einige Meinungen, die hier noch veröffentlicht werden.

    Aber zuerst: Danke S.R. dass Sie diesen sehr schockierenden Beitrag von Louis berichtigt haben.
    Es gibt immer noch welche, die sich garnicht mit diesem Thema auseinander gesetzt haben und dennoch solch widerwärtige Kommentare abgeben. Ich hoffe, falls Unwissende so etwas lesen - sie glauben es nicht.
    'Gammler' kann man zudem wohl nicht an Ost oder West fest machen - dies war nie so und wird auch nie so sein.

    Hört einfach mal auf, in diesem schäbigen Ost / West - Denken. Im Jahr 2013 ist sowas einfach fehl am Platz.

    Und natürlich: Ihr guten, tollen Wessis und wir böses Ossis. (Der Schlaue wird die Ironie in diesem Satz bemerken.)

  • Oh man sowas gibts halt nur im HB-Forum. Hier kriegt man die Kurve von einer Konsumentenstudie zum Ost-West-Konflikt! Einfach traurig, dass nach über 20 Jahren immernoch derartige Ressentiments und Vorurteile existieren. Louis hat damit Zeiss unqualifizierten Kommentar noch übertroffen. Na ja eine typische HB-Debatte halt, persönliche Anfeindungen und Hass auf andere schüren. Mich wundert hier nichts mehr.

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