Subventionsverbot wegen "Einschränkung des Wettbewerbs"
Ryanair will Straßburg-London Flüge beibehalten

Der irische Billigflieger Ryanair und die Straßburger Handelskammer wollen nach dem gerichtlichen Subventionsverbot um die Flugverbindung zwischen London-Stansted und Straßburg kämpfen.

HB/dpa STRAßBURG. Die Straßburger Handelskammer werde eine einstweilige Verfügung gegen das Urteil beantragen, sagte am Freitag in Straßburg ein Sprecher der Handelskammer.

Sollte dieser Antrag scheitern, werde er zwangsläufig „eine Zeit lang“ die Ryanair-Flüge unterbrechen, sagte Ryanair-Vorstandschef Michael O'Leary. Bei einem erfolgreichen Berufungsverfahren gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts werde der Flugverkehr „sofort wieder aufgenommen“.

Nach einer Klage von Air France hatte das Straßburger Verwaltungsgericht in der vergangenen Woche die öffentlichen Subventionen an Ryanair von mehr als eine Million Euro pro Jahr als Einschränkung des freien Wettbewerbs nach EU-Regeln verboten.

Das Geld fließt in die Werbung für die Flugverbindung in das Elsaß. Nach Ansicht der Richter werde jedoch zu sehr für niedrige Flugpreise und zu wenig für das Elsaß geworben. Die Gesellschaft, die seit Oktober 2002 Straßburg anfliegt, transportiert bis zu 15 000 Passagiere pro Monat.

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