Suche nach neuen Vorständen vor dem Abschluss
Thomas Cook zieht Sparschraube weiter an

Der angeschlagene Reisekonzern Thomas Cook will nach Angaben aus Unternehmens- und Gesellschafterkreisen bei den Personalkosten kräftig die Sparschraube anziehen. Zudem denken die Anteilseigner Karstadt-Qulle und Lufthansa demnach über eine Kapitalspritze nach, um die Finanzstruktur ihrer Touristiktochter zu verbessern.

HB FRANKFURT. Thomas Cook will demnach seine Personalkosten kurzfristig um 15 bis 30 Prozent senken. Ziel sei, Thomas Cook als europäischen Reisekonzern weiterzuführen und schnell aus der Verlustzone zu bringen. Als mögliche Kapitalspritze komme ein Betrag „sehr weit unterhalb“ der in Medienberichten genannten möglichen Belastungen bei Cook von einer Milliarde Euro in Betracht, hieß es. Über entsprechende Pläne habe in dieser Woche der Lufthansa-Aufsichtsrat beraten.

Der Lufthansa-Aufsichtsrat hat den Angaben zufolge am Mittwoch den vollständigen Erhalt von Thomas Cook einhellig gebilligt. Cook werde sich entgegen anders lautenden Spekulationen nicht von seinen Beteiligungen in Frankreich und Großbritannien trennen, hieß es in den Kreisen. Der Aufsichtsrat des Handelskonzerns Karstadt-Quelle, mit dem die Strategie abgesprochen sei, werde sich Mitte kommender Woche mit Cook beschäftigen. Offen sei aber, wie sich Karstadt-Quelle zu einer Kapitalspritze für Cook stelle.

Lufthansa lehnte einen Kommentar zu den Inhalten der Aufsichtsratssitzung ab. „Wir haben aber immer gesagt, dass beide Gesellschafter von Thomas Cook uneingeschränkt hinter dem Unternehmen stehen“, sagte eine Sprecherin. Ein Karstadt-Quelle-Sprecher wollte sich zu einer möglichen Kapitalspritze ebenfalls nicht äußern.

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