Süßigkeiten und Knabbereien
Deutsche essen weniger Süßes

Deutsche essen etwas weniger Süßes als im Vorjahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch sank Angaben der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) zufolge. Der Export sichert das Geschäft der deutschen Unternehmen.
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BerlinDie Deutschen haben im vergangenen Jahr trotz der Fußball-Weltmeisterschaft etwas weniger Süßigkeiten und Knabbereien gegessen als im Vorjahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Schokolade, Bonbons, Chips und Co. sank minimal um 0,4 Prozent, wie der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) am Donnerstag in Berlin berichtete. Die mehr als 200 industriellen Hersteller der Branche produzierten trotzdem 1,3 Prozent mehr Waren, insgesamt 3,94 Millionen Tonnen. Sie kamen damit auf einen Jahresumsatz von 12,89 Milliarden Euro.

Positiv entwickelte sich das Geschäft im Ausland. Insgesamt 1,95 Millionen Tonnen deutscher Süßwaren und Knabberartikel wurden exportiert. Das ist nach Branchenangaben ein Zuwachs von 6,2 Prozent. Fast jede zweite Tonne deutscher Süßwaren gehe inzwischen ins Ausland, sagte der Verbandsvorsitzende Stephan Nießner - das meiste in EU-Länder, aber auch in die USA, die Schweiz, nach Russland und Australien.

´Für das kommende Jahr zeigte sich die Süßwarenindustrie verhalten optimistisch. Wachstum könne fast nur noch im Ausland generiert werden. Anbieten wollen die Hersteller künftig mehr Produkte für Verbraucher mit besonderen Ernährungsbedürfnissen, etwa vegane oder laktose- und glutenfreie Süßigkeiten.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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