Sulo übernimmt Cleanaway
Deutscher Müllriese entsteht

Eine Elefanten-Hochzeit dürfte den zersplitterten deutschen Entsorgungsmarkt aufmischen. Die Sulo-Gruppe übernimmt für rund 570 Millionen Euro den Konkurrenten Cleanaway Deutschland.

HB DÜSSELDORF/SYDNEY. Sulo werde damit zweitgrößter Entsorger in Deutschland und die Nummer fünf in Europa, teilte das Herforder Unternehmen am Donnerstag mit. Nummer eins in Deutschland ist die Remondis AG & Co. KG aus Lünen, die frühere Rethmann-Gruppe. Bislang kämpfte Sulo mit Cleanaway um Platz zwei. Das fusionierte Unternehmen wird auf einen Umsatz von rund 1,2 Milliarden Euro kommen und mehr als 8000 Mitarbeiter beschäftigen.

Cleanaway solle vollständig in der Sulo-Gruppe integriert werden, teilte der neue Besitzer mit. Sulo selbst gehört je zur Hälfte den Finanzinvestoren Apax und Blackstone, die das Unternehmen Anfang 2004 erworben hatten.

Cleanaway Deutschland mit Sitz in Hamburg gehörte bisher dem börsennotierten britisch-australischen Brambles-Konzern, der als weltgrößter Anbieter von Transport-Paletten gilt. Neben dem Geschäft in Deutschland übernimmt Sulo auch die Aktivitäten von Cleanaway in Österreich, der Schweiz, in Schweden und in den baltischen Staaten. Nicht verkauft wurden dagegen die getrennt operierenden Cleanaway-Firmen in Großbritannien und Australien. Ursprünglich hatte sich Brambles komplett von Cleanaway trennen oder zumindest die Aktivitäten in Großbritannien losschlagen wollen.

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