Sumpf scheint noch nicht trocken zu sein
Weitere Ungereimtheiten bei Ahold

Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold hat bei seinen internen Nachforschungen im Zusammenhang mit dem im Februar bekannt gewordenen Bilanzskandal neue Ungereimtheiten über 73 Mill. € gefunden.

Reuters AMSTERDAM. Bei den internen Untersuchungen wurden außerdem Schwächen im Controlling des Unternehmens entdeckt.

Es seien Unregelmäßigkeiten aufgedeckt worden, die insgesamt ein Volumen von 970 Mill. € ausmachten und eine Berichtung des Ergebnisses von 2002 erfordern könnten, teilte der weltweit drittgrößte Einzelhandelskonzern am Dienstag in Amsterdam mit. Davon seien bereits zuvor 856 Mill. € bekannt gewesen. Ahold teilte weiter mit, die interne Prüfung bei ihrer US-Sparte, wo die meisten Unregelmäßigkeiten aufgetreten waren, würde fortgesetzt. Dort seien bereits personelle Veränderungen vorgenommen worden. Wegen der Unregelmäßigkeiten bei der US-Tochter waren der Vorstandschef und der Finanzvorstand des Ahold-Konzerns im Februar zurückgetreten.

Die Aktien des Konzerns hatten seit Bekanntwerden des Bilanzskandals kräftig an Wert eingebüßt. Am Dienstag legten die Ahold-Titel im Vormittagshandel um knapp sieben Prozent auf 7,72 € zu.

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