Supermarkt-Konzern
Rewe schließt Reparaturarbeiten ab

Traumstart für Einzelhandels- und Touristikkonzern: Rewe sieht seine Probleme überwunden. Der Umsatz und der Gewinn sollen 2015 wieder steigen – dabei scheiterte erst vor Kurzem ein Milliarden schwerer Fusionsplan.
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KölnDer Kölner Einzelhandels- und Touristikkonzern Rewe sieht seine größten Probleme überwunden und will 2015 bei Umsatz und Ergebnis erneut draufsatteln. „Wir sind exzellent in das Jahr gestartet“, sagte Vorstandschef Alain Caparros am Dienstag auf der Bilanzpressekonferenz in Köln.

So entwickelten sich die Rewe-Supermärkte und die Penny-Discounter besser als die Konkurrenz am deutschen Markt. Auch die toom-Baumärkte und die Touristikbranche- neben Penny und den 2013 aufgegebenen ProMärkten einst Sorgenkinder des Konzerns - hätten im Januar und Februar zugelegt.

Rewe werde 2015 wieder ein „gutes, profitables Wachstum“ schaffen, so Caparros. Die Entwicklung könnte „genauso gut oder sogar besser sein als 2014“. Für modernere und neue Läden will der Edeka-Rivale die Investitionen auf über 1,7 (Vorjahr: 1,4) Milliarden Euro aufstocken.

Im vergangenen Jahr steigerte der Rewe-Konzern im fortgeführten Geschäft - ohne die ProMärkte und die verkauften Billa-Discountläden in Italien - den Umsatz nach vorläufigen Zahlen um drei Prozent auf 42,5 Milliarden Euro.

Hierin nicht berücksichtigt sind die Erlöse der selbstständigen Einzelhändler und von nicht voll-konsolidierten Beteiligungen. Operativ (Ebita) legte der Konzern um 29 Prozent auf 468 Millionen Euro zu und damit stärker als erwartet, wie Caparros erläuterte.

Ein Grund sei, dass Penny operativ insgesamt eine schwarze Null erreicht habe. 2016/2017 soll der Discounter auch im Inland wieder Gewinn machen. Der Rewe-Jahresüberschuss sei noch stärker gewachsen als das operative Ergebnis, sagte Finanzvorstand Christian Mielsch.

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