Synergien mit Hotelkonzern Accor
Club Méd erholt sich

Frankreichs Reiseveranstalter Club Mediterrannee hat dank eines besseren Geschäfts in Amerika und Asien seinen Nettoverlust im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als halbieren können.

HB PARIS. Der französische Clubferien-Anbieter Club Méditerranée ist auf dem Weg der finanziellen Gesundung und erwartet Millionenerträge aus der Partnerschaft mit dem Hotelkonzern Accor. Im Geschäftsjahr 2003/2004 (bis 31. Oktober) sei der Fehlbetrag von 94 Millionen auf 44 Millionen Euro gesenkt worden, teilte Club Méd am Dienstag in Paris mit. Das Betriebsergebnis sei um 23 Millionen Euro auf plus 17 Millionen Euro verbessert worden. Der Umsatz blieb mit 1,60 Milliarden Euro bei 1,7 Millionen Kunden ebenso konstant wie die Verschuldung mit 390 Millionen Euro.

Im Oktober hatte Accor SA von den Wettbewerbsbehörden die Genehmigung zur Übernahme von 28,9 Prozent des Club-Méd-Kapitals erhalten. Anschließend hätten beide Unternehmen Synergiefelder identifiziert, hieß es. Die jährlichen Synergieerträge sollen von 17 Millionen Euro im kommenden Jahr auf 46 Millionen Euro im Jahr 2007 steigen. Etwa zwei Drittel der Synergien kämen Club Méditerranée SA zugute.

Accor betreibt weltweit 4000 Hotels mit 462 000 Zimmern und ist im Bereich Verpflegung und Reisebüros tätig. Der Konzern hat 158 000 Mitarbeiter in 140 Staaten. Mit dem Einstieg bei Club Méd öffnet Accor dem FerienClub-Konzern unter anderem Vertriebsschienen in Deutschland, Brasilien und China. Synergien erwarten beide Konzerne in den Bereichen Einkauf, Organisation und Personalplanung.

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