Tabakkonzern
Imperial Tobacco spürt politische Krisenherde

Imperial Tobacco machen die weltweiten Krisen zu schaffen: Der Umsatz mit Tabakprodukten ist deutlich gefallen. Auch negative Wechselkurseffekte wirkten sich aus. Trotzdem bekräftigte der Tabakkonzern sein Jahresziel.
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LondonAuch der britische Tabakkonzern Imperial Tobacco bekommt politische Krisenherde wie den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine und den Gaza-Krieg zu spüren. Zwar bleibt die Prognose für das Gesamtjahr bestehen, wie der Hersteller von Zigarettenmarken wie Gauloises und Davidoff am Dienstag in seinem Bericht über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres (bis Ende Juni) mitteilte, die internationalen Krisenherde hinterlassen aber ihre Spuren.

„Während sich die Markteinbrüche in Europa im vergangenen Quartal etwas abbremsten, wurde dies aufgezehrt von einem signifikanten Verfall des russischen Marktes und den Auswirkungen der turbulenten Situation im Nahen Osten“, hieß es im Bericht. Der Umsatz mit Tabakprodukten fiel von Oktober bis Juni um ein Prozent auf 4,75 Milliarden Pfund (rund 5,9 Milliarden Euro). Auch negative Wechselkurseffekte wirkten sich aus.

Die Prognose bestätigte das Unternehmen: Imperial Tobacco rechnet weiter mit einem kleinen Anstieg des Gewinns je Aktie bei gleichen Wechselkursen sowie einer um mindestens zehn Prozent höheren Dividende. Der Konzern plant in den USA Zukäufe. Hintergrund ist die geplante Megafusion zwischen den US-Tabakkonzernen Reynolds American und Lorillard, die aus kartellrechtlichen Gründen Geschäftsteile abgeben müssen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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