Tarifeinigung
Fluglotsen bekommen mehr Geld

Der mehrmonatige Tarifstreit bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) ist beigelegt. Im Schlichtungsverfahren einigten sich Arbeitgeber und Gewerkschaft nach Angaben des Unternehmens für die 5370 Beschäftigten auf Einkommenserhöhungen zwischen 3,9 und 4,5 Prozent.

HB FRANKFURT. Der unter Führung des ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf (CDU) ausgehandelte Tarifabschluss setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Wie die DFS am Dienstag mitteilte, bekommen alle Mitarbeiter rückwirkend ab 1. November 2,5 Prozent mehr Lohn oder Gehalt. Die 1800 Fluglotsen sowie Techniker und weitere Mitarbeiter im unmittelbaren Flugsicherungsdienst bekommen sieben Prozent Aufschlag auf ihre Funktionszulagen. Die Zulagen machten rund 20 Prozent des Einkommens aus. Damit entspreche deren Erhöhung rund 1,4 Prozent mehr Gesamtentgelt. Die anderen Beschäftigten in der Verwaltung erhalten eine Einmalzahlung von zwei Prozent des Jahresbruttoeinkommens.

Die Tarifverhandlungen waren Anfang November gescheitert. Die Gewerkschaft der Flugsicherung hatte auf ihrer Forderung nach 6,8 Prozent mehr Einkommen beharrt und das bisherige Angebot von rund vier Prozent mehr Einkommen abgelehnt.

Die Deutsche Flugsicherung, die sich noch in Bundesbesitz befindet und im nächsten Jahr zu 75 Prozent in private Hände kommen soll, überwacht sämtliche Flugbewegungen in Deutschland. Interesse an einer Beteiligung an der DFS haben unter anderem die Deutsche Lufthansa und der Flughafenbetreiber Fraport.

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