Tarifkonflikt
Coca-Cola muss in Deutschland mit Warnstreiks rechnen

An knapp 50 Coca-Cola-Standorten wollen die Beschäftigten am Montag streiken. Die Gewerkschaft NGG und der US-Getränkehersteller sind sich uneins über die Höhe der Lohnerhöhungen und der Arbeitszeit.
  • 0

BerlinBei Coca-Cola in Deutschland sind von kommendem Montag an Warnstreiks geplant. An nahezu 50 Standorten würden die Beschäftigten an verschiedenen Tagen jeweils für mehrere Stunden die Arbeit niederlegen, kündigte die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) am Freitag in Berlin an. Sie will damit den Druck vor der nächsten Tarifrunde am 30. Januar erhöhen.

Beide Seiten streiten über eine Lohnerhöhung, die Arbeitszeit sowie den möglichen Abbau von Arbeitsplätzen in dem Unternehmen mit 10 600 Beschäftigten in Deutschland. Die NGG fordert sechs Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Coca-Cola hat eine zweistufige Einkommenserhöhung angeboten mit 2,5 Prozent im ersten Jahr und 2,0 Prozent im zweiten Jahr. Die Offerte enthalte auch höhere Beiträge in die Altersvorsorge, sagte ein Unternehmenssprecher. Auszubildende sollten monatlich 100 Euro mehr bekommen. Im Gegenzug verlange Coca-Cola einen Tarifvertrag mit flexibleren Arbeitszeiten als bisher.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Tarifkonflikt: Coca-Cola muss in Deutschland mit Warnstreiks rechnen"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%