Tarifrunde
Post und Verdi erzielen rasche Einigung

Die Deutsche Post und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben schon in der zweiten Runde ihrer Tarifgespräche eine Einigung erzielt. Zu Warnstreiks musste es erst gar nicht kommen.

HB DÜSSELDORF. Die rund 130 000 Tarifbeschäftigten des Konzerns sollen nach Angaben beider Verhandlungspartner vom Samstag zunächst für sechs Monate beginnend ab 1. Mai eine Einmalzahlung von insgesamt 250 Euro erhalten. Zum 1. November 2006 soll es dann eine Lohnerhöhung von drei Prozent geben. Zum 1. November 2007 wird der Lohn dann um 2,5 Prozent angehoben. Insgesamt hat der Abschluss eine Laufzeit von 24 Monaten. Verdi hatte ursprünglich 4,5 Prozent höhere Entgelte gefordert.

„Dieser Abschluss kann sich in jeder Hinsicht sehen lassen: Eine drei vor dem Komma ist ohne die üblichen Rituale durchgesetzt worden“, betonte Verdi-Verhandlungsleiter Rolf Büttner. Ein Sprecher der Post hob hervor, dass die Einigung ohne Warnstreiks erfolgt sei. In Branchenkreisen hieß es, der Abschluss liege innerhalb der Planungen des Konzerns. Er werde keinen Einfluss auf die Jahresprognose der Post haben. Auch vergangene Tarifabschlüsse hatten die Gewinnziele der Post nicht in Frage gestellt.

Bei den letzten Tarifverhandlungen im Juni 2004 hatten sich Post und Gewerkschaft auf einen Tarifvertrag mit zweijähriger Laufzeit geeinigt, der Erhöhungen von zunächst 2,7 Prozent und ein Jahr später um weitere 2,3 Prozent vorsah.

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