Tarifstreit
Bahn und GDL unterbrechen Verhandlungen

Der seit Monaten andauernde Tarifstreit bei der Bahn über eine bessere Bezahlung der Lokführer zieht sich bis ins neue Jahr. Die Lokführergewerkschaft GDL und die Deutsche Bahn haben ihre Tarifverhandlungen am Freitag vertagt.

HB FRANKFURT/MAIN. Die Gespräche würden am 2. Januar fortgesetzt, sagte GDL-Chef Manfred Schell. „Die Tarifverhandlungen verlaufen in einem guten Klima“, sagte Schell nach dem Treffen. „Es ist Fortschritt zu verzeichnen. Das ist noch nicht das Ende.“ Eine Bahnsprecherin sagte, die „sachbezogenen“ Gespräche seien in einer „guten Atmosphäre“ verlaufen.

„Bis zum 6. Januar muss alles klar sein“, sagte Schell. Andernfalls komme es zu Streiks. Die GDL hat für den 7. Januar Streiks angedroht und will den Ausstand nur stoppen, wenn sich bis dahin deutliche Chancen für einen Kompromiss ergeben.

Über den Verhandlungsort und den Stand der Gespräche hatten beide Seiten Stillschweigen vereinbart. Bereits am Donnerstag hatten sie erneut verhandelt. Die GDL will für die Lokführer einen eigenen Tarifvertrag und deutliche Lohnerhöhungen durchsetzen. Die Gewerkschaft hatte die Verhandlungen kurz vor Weihnachten abgebrochen, auf Vermittlung von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee dann aber wieder aufgenommen.

Bereits am Donnerstag und am vergangenen Wochenende waren Vertreter beider Parteien zu Gesprächen zusammengetroffen. Zum Stand der Verhandlungen wollte die Gewerkschaft sich nicht äußern. „Aber wenn es schlecht gelaufen wäre, hätte ich schon eine Nachricht bekommen“, sagte GDL-Vizechef Günther Kinscher.

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