Tarifstreit bei der Bahn
Gewerkschaft Transnet kritisiert die Lokführer

In den Augen der Bahngewerkschaft Transnet ist der Alleingang der Lokführer-Vertreter von GDL schädlich für alle restlichen Bahn-Beschäftigten. In einem Zeitungsbeitrag erging die Aufforderung an GDL, auf Streiks zu verzichten.

HB HAMBURG. Transnet-Chef Norbert Hansen forderte die GDL-Führung auf, „den Weg der Vernunft einzuschlagen“ und gemeinsam für alle Bahnbeschäftigten zu verhandeln. „Der heißt aber auch, auf sinnlose Streiks und Streikdrohungen zu verzichten“, schrieb Hansen laut Vorabmeldung in einem Beitrag für die „Bild am Sonntag“.

Tarifpolitik sei nicht dazu geeignet, sich einzelne Berufsgruppen herauszupicken, betonte er. Die Spitze der Lokführergewerkschaft gehe einen Sonderweg, der schädlich für das ganze System und die Beschäftigten sei. „Es kann nicht sein, dass eine Gruppe exorbitant mehr bekommt, was andere dann bezahlen müssten, indem sie weniger verdienen“, schrieb Hansen.

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