Tarifstreit bei der Bahn
Lokführer übergeben „alte“ Forderungen

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat der Deutschen Bahn am Mittwoch einen Forderungskatalog übergeben. Überraschungen enthält das Papier aber nicht. Die Lokführer bleiben bei ihren bisherigen Forderungen. Bewegung in die Verhandlungen mit der Bahn kommt frühestens nächste Woche.

HB FRANKFURT. In den Tarifverhandlungen für einen Lokführer-Tarifvertrag will die Gewerkschaft GDL eine deutliche Anhebung des Einstiegsgehalts und kürzere Arbeitszeiten durchsetzen. Zentraler Punkt ist ein Anfangsentgelt für Lokomotivführer von 2 500 statt bislang 2 000 Euro. Bestimmte Zulagen sollen eingerechnet werden. Zudem soll die Arbeitszeit um eine Stunde auf 40 Stunden pro Woche verringert werden.

Die GDL hatte die Forderungen erstmals im März erhoben. „Der Bahnvorstand braucht somit keine Einarbeitungszeit, sondern wir können zügig mit den Verhandlungen beginnen“, sagte der GDL-Vorsitzende Manfred Schell in einer Mitteilung. Die Verhandlungen über einen eigenständigen Tarifvertrag für Lokführer, auf die sich der Bahnvorstand und die GDL Anfang dieser Woche unter Vermittlung der CDU-Politiker Kurt Biedenkopf und Heiner Geißler geeinigt hatten, sollen bis zum 30. September abgeschlossen sein. Nach Angaben einer GDL-Sprecherin werden die Gespräche voraussichtlich erst in der kommenden Woche beginnen.

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