Tarifstreit
GDL dementiert eigenen Chef

Im Tarifstreit zwischen der Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL sorgt eine angebliche Äußerung des GDL-Chefs Manfred Schell für Verwirrung. Einem Medienbericht zufolge hat der GDL-Chef Streiks für Donnerstag angekündigt. Eine Sprecherin dementiert die Streikpläne mit klaren Worten.

HB FRANKFURT/MAIN. „Das kann ich ganz klar dementieren. Da ist nichts dran. Herr Schell ist in Kur“, sagte GDL-Sprecherin Gerda Seibert am Mittag der Nachrichtenagentur AP. Die Langfassung des Bahn-Angebots werde zur Stunde geprüft. Die Entscheidung werde um 15.00 Uhr bekanntgegeben.

In ersten Reaktionen hatte die Gewerkschaft das Angebot als unzureichend abgelehnt und mit neuen Streiks gedroht. Nach derzeitigem Stand sind der Bahn im Güter- und Fernverkehr Streiks verboten.

Schell hat nach GDL-Angaben eine lange geplante dreiwöchige Kur angetreten. Vor die Presse wird sein Stellvertreter Claus Weselsky treten.

„Bild.de“ hatte Schell zitiert: „Die Zeichen stehen klar auf Streik.“ Es sei stark davon auszugehen, dass am Donnerstag gestreikt werde. Es gebe keine andere Wahl.

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