Tarifstreit
GDL und Bahn verhandeln weiter

Die Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL haben am Dienstag in Berlin ihre Tarifverhandlungen fortgesetzt. Zumindest Bahn-Personalvorstand Margret Suckale hatte sich bei der Unterbrechung am späten Montagabend in Berlin zuversichtlich gezeigt.

HB BERLIN. Das sagte GDL-Sprecherin Gerda Seibert. Am Montag hatten die Tarifparteien die erste Runde nach mehr als zehnstündigen Gesprächen unterbrochen. Beide Seiten wollten sich zu möglichen Ergebnissen zunächst nicht äußern. GDL-Chef Manfred Schell sprach nach dem Treffen von weiterhin schwierigen Verhandlungen. Auch Bahn-Personalvorstand Margret Suckale erklärte, die Tarifverhandlungen seien kompliziert. Dennoch zeigte sie sich optimistisch, dass man am Dienstag ein positives Ergebnis erreichen könne.

Die Unterhändler wollen zunächst die Frage des eigenständigen Tarifvertrags zu klären. Nur wenn die Bahn auf diese Forderung der GDL eingeht, wollen die Lokführer wieder reguläre Verhandlungen aufnehmen. Andernfalls droht die Gewerkschaft mit einem unbefristeten Streik.

Die Bahn hat den Lokführern bislang eine Gehaltserhöhung von acht Prozent sowie weitere fünf Prozent für zwei Stunden Mehrarbeit pro Woche angeboten.

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