Tarifverhandlungen: Bahn legt Tarifangebot vor

Tarifverhandlungen
Bahn legt Tarifangebot vor

Die Deutsche Bahn hat den Gewerkschaften vor Beginn der Tarifverhandlungen am Mittwochabend ein Angebot vorgelegt. Offenbar ist das Unternehmen lediglich bereit, einen Inflationsausgleich zu zahlen. Es drohen weitere Streiks.

HB BERLIN/BONN. Für 2009 geht die Bahn dabei von einem Prozent aus. Innerhalb der vorgeschlagenen Vertragslaufzeit von zwei Jahren sollen halbjährlich Beträge von je 200 Euro hinzukommen. Sie sollen aber nur bei einem stabilen Geschäftsergebnis ausgezahlt werden. Die Gewerkschaften Transnet und GDBA fordern für die 130 000 Beschäftigten den bundeseigenen Konzerns zehn Prozent mehr Geld. Für die Lokführer verlangt die Gewerkschaft GDL 6,5 Prozent höhere Einkommen.

In dem Tarifangebot, das den drei Bahngewerkschaften am Dienstag übermittelt wurde, erklärt sich der Konzern auch bereit, über die geforderten Änderungen der Schichtpläne für die Eisenbahner zu verhandeln. Neue Regeln bei der Arbeitszeit wollen die drei Gewerkschaften zu einem Schwerpunkt der Tarifrunde machen.

Die Bahngewerkschaft Transnet hatte zuvor gedroht, noch im Januar Warnstreiks durchzuführen, sollte die Bahn keine Vorschläge zur Arbeitszeitregelung vorlegen. „Wir verhandeln einerseits über das Gehalt, da läuft die Friedenspflicht erst Ende des Monats aus. Aber seit Monaten sprechen wir auch schon über Regelungen zur Arbeitszeit, der Tarifvertrag ist Ende Dezember ausgelaufen.

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