Tarifvertrag angeboten
Bahn lockt Lokführer

Die Deutsche Bahn hat der Lokführer-Gewerkschaft GDL einen eigenständigen Tarifvertrag sowie eine Einmalzahlung von 2000 Euro angeboten. Das Abkommen solle sich am Beschluss des Dienstleisters mit den Gewerkschaften Transnet und GDBA orientieren. So würde die Lohnerhöhung deutlich geringer ausfallen, als zuletzt gefordert.

HB BERLIN. Das Abkommen solle Teil eines einheitlichen Tarifgefüges werden, sagte Bahn-Personalvorstand Margret Suckale sagte am Montag in Berlin. Die Bahn wolle damit die Spaltung der Belegschaft vermeiden.

Grundlage des Angebots ist nach wie vor der Abschluss, der bereits mit den beiden anderen Bahn-Gewerkschaften Transnet und GDBA erzielt wurde. Dieser Abschluss sieht eine Einkommenssteigerung von 4,5 Prozent für alle Bahn-Mitarbeiter zum 1. Januar 2008 sowie eine Einmalzahlung von 600 Euro vor.

Die Bahn bietet nun der GDL und den beiden anderen Gewerkschaften an, darüber hinaus 1400 Euro für im Jahr 2007 schon geleistete Arbeit zu zahlen. Davon könnten fast alle Lokführer profitieren, weil sie diese Überstunden bereits auf Langzeit-Konten angesammelt hätten, sagte Suckale.

Die in der GDL organisierten Lokführer hatten zur Durchsetzung ihrer Forderung am vergangenen Freitag im Nah- und Regionalverkehr die Arbeit erneut niedergelegt und damit bundesweit erhebliche Störungen verursacht. Zentrales Anliegen der GDL ist ein eigener Tarifvertrag für ihre Mitglieder. Darüber hinaus hatte sie zeitweise 31-prozentige Lohnerhöhungen gefordert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%